Hallo Experten,
Ende Oktober habe ich mein ETCH-System neu installiert, wobei ich bei der Partitionierung des System im wesentlichen den Vorschlägen des Installers gefolgt bin. Das führte zu einer Root-Partition (/dev/sda1) von 279 MB Größe. Darin sind mittlerweile 2 Kernel (2.6.17-2-k7 und 2.6.18-3-k7) sowie die zugehörigen initrd-Dateien installiert, was insgesamt so ca. 12,5 MB ausmacht. Nach einem upgrade am vergangenen Sonntag, wollte dann beim reboot mein System nicht mehr und brach mit Kernel-Panic ab.
Die initrd war neu geschrieben worden wobei nach Erstellen einer bak-Datei zu wenig Platz für die neue initrd vorhanden war. Meine Frage wäre nun: für was werden die restlichen 265 MB verbraucht ?
Mit welchem Programm ermittele ich welche Daten physikalisch auf meiner Partition /dev/sda1 liegen?
Ich habe die bak-Dateien verlegt und seither läuft mein Rechner wieder problemlos, aber mit voller Bootpartition.
Vielen Dank
Werner
Warum ist meine Root-Partition voll ?
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Wenn du jetzt am System dran bist, dann verrat doch mal, was einausgibt...
jhr
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ls -la /boot
jhr
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Das was in /boot befindet ist ja das wenigste. Bei zwei Kernel 2.6.xx kommen ja noch 90 MB an Module dazu. Pro Kernel also ca. 45 MB. Da sind 279 MB für / verdammt knapp. Als das könnte ruhig etwas größer bemessen sein was der Installer so einrichtet wenn man ihn läßt.
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.
EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft
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Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.
EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft
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Danke erst mal für Eure Antworten. Ich probiere mal die gewünschten Informationen zu geben:
@jhr
@kbdcalls, @ Teddybear
Das war ja was mich gewundert hat. Der Installer hat die Partitionierung ohne Änderung meinerseits so vorgenommen.
Hier ist /dev/sda9 -> /home, /dev/sda5 -> /usr, /dev/sda8 -> /tmp und /dev/sda6 -> /var
Wenn ich jetzt also nicht mit 'gparted' und dem entsprechenden Risiko hantieren möchte, bleibt mir also nur den älteren meiner beiden Kernel zu entsorgen. Richtig?
Einen schönen Sonntag noch.
Werner
@jhr
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werner@werbian:~$ ls -la /boot
insgesamt 12735
drwxr-xr-x 3 root root 1024 2007-01-21 12:56 .
drwxr-xr-x 24 root root 1024 2007-01-21 18:30 ..
-rw-r--r-- 1 root root 67949 2006-09-13 17:45 config-2.6.17-2-k7
-rw-r--r-- 1 root root 71347 2006-12-04 16:53 config-2.6.18-3-k7
drwxr-xr-x 2 root root 1024 2006-12-10 12:18 grub
-rw-r--r-- 1 root root 4419582 2006-12-06 19:04 initrd.img-2.6.17-2-k7
-rw-r--r-- 1 root root 4519012 2006-12-27 19:11 initrd.img-2.6.18-3-k7
-rw-r--r-- 1 root root 688326 2006-09-14 00:23 System.map-2.6.17-2-k7
-rw-r--r-- 1 root root 720490 2006-12-04 23:27 System.map-2.6.18-3-k7
-rw-r--r-- 1 root root 1218939 2006-09-14 00:23 vmlinuz-2.6.17-2-k7
-rw-r--r-- 1 root root 1267530 2006-12-04 23:27 vmlinuz-2.6.18-3-k7
Das war ja was mich gewundert hat. Der Installer hat die Partitionierung ohne Änderung meinerseits so vorgenommen.
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werner@werbian:~$ sudo /sbin/fdisk -l /dev/sda
Disk /dev/sda: 120.0 GB, 120034123776 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 14593 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 * 1 34 273073+ 83 Linux
/dev/sda2 35 14593 116945167+ 5 Extended
/dev/sda5 35 642 4883728+ 83 Linux
/dev/sda6 643 1007 2931831 83 Linux
/dev/sda7 1008 1385 3036253+ 82 Linux swap / Solaris
/dev/sda8 1386 1434 393561 83 Linux
/dev/sda9 1435 14593 105699636 83 Linux
Wenn ich jetzt also nicht mit 'gparted' und dem entsprechenden Risiko hantieren möchte, bleibt mir also nur den älteren meiner beiden Kernel zu entsorgen. Richtig?
Einen schönen Sonntag noch.
Werner