Hallo zusammen;
was haltet ihr von MIschinstallationen? Selbstverständlich nur für Desktoprechner, nicht für server.
Es kommt ja immer wieder die Frage auf, welche Distribution ist die beste für mich? Das hängt davon ab, wieviel Kenntnisse habe ich, wieviel Zeit, etc.pp.
Zu diesem Thema ist mir ein HowTo über den Weg gelaufen, welches meineserachtens eine sinnvolle Lösung bietet.
Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, weil ich mit einer Mischinstallation schon schlechte Erfahrung gemacht habe, aber auch die Möglichkeiten des apt-pinnings nicht ausgeschöpft habe.
So, nun die Grundsatzfrage:
Ist die im HowTo vorgeschlagene Verfahrensweise eine Möglichkeit, sowohl die Vorteile von stable als auch von testing auszukosten?
Gruß, garibaldi
Mischinstallation mit apt-pinning
- garibaldi
- Beiträge: 2443
- Registriert: 17.09.2004 02:31:12
- Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
- Wohnort: Berlin
Mischinstallation mit apt-pinning
Zuletzt geändert von garibaldi am 25.06.2006 08:28:10, insgesamt 2-mal geändert.
Dieses HowTo zeigt eine Mischinstallation, bei der Stable die höchste Priorität bekommen hat. Zwischen Stable und Testing ist aber ein viel zu großer Unterschied, das siehst du schon alleine an der Version der "libc":
Viel zu leicht wird die "libc" upgegradet und danach gibt es praktisch keinen Weg zurück
Da finde ich es weit besser die Backports Pakete zu verwenden
Wie du aber an obiger Ausgabe von "apt-show-versions" erkennen kannst, betreibe ich selber ein Mischsystem. Bei meiner Mischinstallation hat Testing die höchste Priorität. Wenn ich Pakete aus Unstable installiere, dann würden die sowieso bald auch in Testing landen. Ich greife dadurch eigentlich dem "normalen Werdegang" des Pakets nur vor und habe dadurch einen höheren "Spielraum", als Personen die nur eine Distribution verwenden.
Dieses Mischsystem hat sich bei mir sehr bewehrt, ich setze es seit Potato erfolgreich ein.
Gruß
gms
Code: Alles auswählen
gms@gms1:~$ apt-show-versions -a libc6
libc6 2.3.6-13 install ok installed
libc6 2.3.2.ds1-22sarge3 stable
libc6 2.3.6-13 testing
libc6 2.3.6-15 unstable
libc6 2.3.999.2-7 experimental
libc6/testing uptodate 2.3.6-13
Da finde ich es weit besser die Backports Pakete zu verwenden
Wie du aber an obiger Ausgabe von "apt-show-versions" erkennen kannst, betreibe ich selber ein Mischsystem. Bei meiner Mischinstallation hat Testing die höchste Priorität. Wenn ich Pakete aus Unstable installiere, dann würden die sowieso bald auch in Testing landen. Ich greife dadurch eigentlich dem "normalen Werdegang" des Pakets nur vor und habe dadurch einen höheren "Spielraum", als Personen die nur eine Distribution verwenden.
Dieses Mischsystem hat sich bei mir sehr bewehrt, ich setze es seit Potato erfolgreich ein.
Gruß
gms
- meandtheshell
- Beiträge: 4054
- Registriert: 14.01.2005 17:51:30
@garibaldi
dieses http://www.us.debian.org/doc/manuals/ap ... lt-version und das folgende Kapitel liefert die nötige Information
markus
dieses http://www.us.debian.org/doc/manuals/ap ... lt-version und das folgende Kapitel liefert die nötige Information
markus
- garibaldi
- Beiträge: 2443
- Registriert: 17.09.2004 02:31:12
- Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
- Wohnort: Berlin
@meantheshell: Danke für den Link, das hatte ich schon gelesen, vielleicht nicht gründlich genug.
Meine Nachfrage sollte auch eher auf eure Erfahrungen mit Mischinstallationen gehen und nicht auf die Erklärung einzelner Optionen, die ich mir auch zusammenbasteln kann.
Daher habe ich auch überlegt, ob dies nicht eher nach Smalltalk gehört, habe mich aber dagegen entschieden, weil die Frage, Wie ist eine Mischinstallation realisierbar, entscheidend für die Einrichtung des Systems ist.
Meine Nachfrage sollte auch eher auf eure Erfahrungen mit Mischinstallationen gehen und nicht auf die Erklärung einzelner Optionen, die ich mir auch zusammenbasteln kann.
Daher habe ich auch überlegt, ob dies nicht eher nach Smalltalk gehört, habe mich aber dagegen entschieden, weil die Frage, Wie ist eine Mischinstallation realisierbar, entscheidend für die Einrichtung des Systems ist.
- meandtheshell
- Beiträge: 4054
- Registriert: 14.01.2005 17:51:30
einfache Antwort:
- von der Hauptinstallation nach vorne (z.B. main Installation sarge dann aus etch pinnen) nicht nach hinten und
- immer simulierte Upgrades (apt-get -s install foobar) machen
- essentielle Release Bestandteile (libraries e.g. libc6) nicht pinnen (meine Meinung)
dann passiert nichts unerwartetes
BTW - evtl. hat Kollege gms noch ein paar gute Tips?
markus
- von der Hauptinstallation nach vorne (z.B. main Installation sarge dann aus etch pinnen) nicht nach hinten und
- immer simulierte Upgrades (apt-get -s install foobar) machen
- essentielle Release Bestandteile (libraries e.g. libc6) nicht pinnen (meine Meinung)
dann passiert nichts unerwartetes
BTW - evtl. hat Kollege gms noch ein paar gute Tips?

markus