Einfache Backup-Software
Einfache Backup-Software
Hallo Community,
ich suche nach einem ganz einfachen Backup-Programm, leider absolut ohne Erfolg.
Das KBackup-Programm würde genau das machen, was ich möchte - leider kann man dem Programm nicht mit auf den Backupweg mitgeben, dass ich kein Archiv zu erstellen wünsche.
Meine Anforderungen:
1. GUI, da: Sehr viele einzelne Verzeichnisse/Dateien aus dem '/home/User-Verzeichnis' ausgewählt werden sollen und nicht das ges. Home-Verzeichnis.
2. Im Zielverzeichnis soll die Home-Verzeichnisstruktur übernommen/beibehalten werden
Mein Ziel ist es, viele ausgewählte Verz./Dateien auf einem USB-Stick zu "sichern", ohne mich - wenn ich mal eine Datei brauchen sollte - durch ein 100GB-Archiv erstmal durchwühlen zu müssen (zudem weiss ich nicht, wie die Systemvoraussetzungen [RAM/freier Festplattenspeicher] sein müssen, um ein solches Archiv überhaupt durchforsten zu können).
(Eine Backup-HDD für meine Daten habe ich, dafür ist LuckyBackup gut geeignet - so ein Backup brauche ich hier nicht.)
Bisher hat mir weder eine Suchmaschine, noch das Installieren und Ausprobieren sämtlicher Backup-Programme aus den Debian-Quellen weiter helfen können.
Ich wäre für Infos sehr dankbar, falls hier jemand so ein schlichtes GUI-Backup-Programm kennt.
Mein System: Debian 10 mit Mate 1.20.4
ich suche nach einem ganz einfachen Backup-Programm, leider absolut ohne Erfolg.
Das KBackup-Programm würde genau das machen, was ich möchte - leider kann man dem Programm nicht mit auf den Backupweg mitgeben, dass ich kein Archiv zu erstellen wünsche.
Meine Anforderungen:
1. GUI, da: Sehr viele einzelne Verzeichnisse/Dateien aus dem '/home/User-Verzeichnis' ausgewählt werden sollen und nicht das ges. Home-Verzeichnis.
2. Im Zielverzeichnis soll die Home-Verzeichnisstruktur übernommen/beibehalten werden
Mein Ziel ist es, viele ausgewählte Verz./Dateien auf einem USB-Stick zu "sichern", ohne mich - wenn ich mal eine Datei brauchen sollte - durch ein 100GB-Archiv erstmal durchwühlen zu müssen (zudem weiss ich nicht, wie die Systemvoraussetzungen [RAM/freier Festplattenspeicher] sein müssen, um ein solches Archiv überhaupt durchforsten zu können).
(Eine Backup-HDD für meine Daten habe ich, dafür ist LuckyBackup gut geeignet - so ein Backup brauche ich hier nicht.)
Bisher hat mir weder eine Suchmaschine, noch das Installieren und Ausprobieren sämtlicher Backup-Programme aus den Debian-Quellen weiter helfen können.
Ich wäre für Infos sehr dankbar, falls hier jemand so ein schlichtes GUI-Backup-Programm kennt.
Mein System: Debian 10 mit Mate 1.20.4
Re: Einfache Backup-Software
Mit Lucky Backup hast du doch schon DAS Tool in der Hand.
Unter /Erweitert/Einfügen und /Ausnahme/Benutzerdefiniert kannst du doch jede einzelne Datei in /home auswählen und abwählen
Unter /Erweitert/Einfügen und /Ausnahme/Benutzerdefiniert kannst du doch jede einzelne Datei in /home auswählen und abwählen
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Re: Einfache Backup-Software
Zu so gut wie 100% grsync.
Frontend für rsync, einfache GUI, inkrementelle Backups, einzelne Aufgaben oder mehrere Aufgaben in einem Rutsch, kein archivieren.
Ich verwende es (so wie du es beschreibst), um bestimmte Ordner auf Stick und/oder externer HDD zu sichern und habe da auch durchaus einiges an unterschiedlichen Aufgaben zu erledigen.
Früher habe ich auch luckybackup verwendet, da störten mich mit der Zeit aber einerseits diese Snapshots in den Zielverzeichnissen und auch, dass man beim Überprüfen öfters mal unterschiedliche rsync-Ausgaben bekommen hat. Und es ist wohl schon länger nicht mehr unter aktiver Entwicklung.
EDIT: achja, und bei grsync gibt es die Möglichkeit, Quelle und Ziel auch zu tauschen, also in die umgekehrte Richtung zu gehen...
Frontend für rsync, einfache GUI, inkrementelle Backups, einzelne Aufgaben oder mehrere Aufgaben in einem Rutsch, kein archivieren.
Ich verwende es (so wie du es beschreibst), um bestimmte Ordner auf Stick und/oder externer HDD zu sichern und habe da auch durchaus einiges an unterschiedlichen Aufgaben zu erledigen.
Früher habe ich auch luckybackup verwendet, da störten mich mit der Zeit aber einerseits diese Snapshots in den Zielverzeichnissen und auch, dass man beim Überprüfen öfters mal unterschiedliche rsync-Ausgaben bekommen hat. Und es ist wohl schon länger nicht mehr unter aktiver Entwicklung.
EDIT: achja, und bei grsync gibt es die Möglichkeit, Quelle und Ziel auch zu tauschen, also in die umgekehrte Richtung zu gehen...
Re: Einfache Backup-Software
@Arminius-Bin & @dasebastion
Danke für Eure Tipps. Ich glaube, dass ich mich aber nicht deutlich genug ausgedrückt habe, da Eure Tipps nicht zum gewünschten Verhalten der Software führen.
Ich möchte nicht, 200-300 einzelne Verzeichnisse/Dateien manuell in dem jeweiligen Backup-Programm angeben müssen, sondern - wie z.B. bei einem DateiManager - durch "Anhaken" der jeweiligen Verzeichnisses bzw. Dateien selektieren können. Alles andere ist einfach zu mühsam.
...oder geht das durch irgend einen Trick bei der von Euch jeweils erwähnten Software?
Danke für Eure Tipps. Ich glaube, dass ich mich aber nicht deutlich genug ausgedrückt habe, da Eure Tipps nicht zum gewünschten Verhalten der Software führen.
Ich möchte nicht, 200-300 einzelne Verzeichnisse/Dateien manuell in dem jeweiligen Backup-Programm angeben müssen, sondern - wie z.B. bei einem DateiManager - durch "Anhaken" der jeweiligen Verzeichnisses bzw. Dateien selektieren können. Alles andere ist einfach zu mühsam.
...oder geht das durch irgend einen Trick bei der von Euch jeweils erwähnten Software?
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Re: Einfache Backup-Software
Ja, nein!, falsch verstanden. Nein, das geht weder bei grsync noch bei luckybackup.incident hat geschrieben:22.12.2022 18:11:58...oder geht das durch irgend einen Trick bei der von Euch jeweils erwähnten Software?
Ich weiss nicht, ob sowas wie deja-dup das kann, aber das komprimiert glaube ich auch (und ich habe keine guten Erfahrungen damit).
Re: Einfache Backup-Software
Deja-dup hatte ich schon probiert, da geht es leider auch nicht.dasebastian hat geschrieben:22.12.2022 18:15:05Ich weiss nicht, ob sowas wie deja-dup das kann, aber das komprimiert glaube ich auch (und ich habe keine guten Erfahrungen damit).
Trotzdem, danke.
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Re: Einfache Backup-Software
Hallo
Und wieso nutzt du dann keinen Dateimanager ?
Schließlich macht ein dateimanager wie z.B. mc dasselbe beim Kopieren von A nach B wie ein Backupprogramm.
mfg
schwedenmann
sondern - wie z.B. bei einem DateiManager - durch "Anhaken" der jeweiligen Verzeichnisses bzw. Dateien selektieren können. Alles andere ist einfach zu mühsam.
Und wieso nutzt du dann keinen Dateimanager ?
Schließlich macht ein dateimanager wie z.B. mc dasselbe beim Kopieren von A nach B wie ein Backupprogramm.
mfg
schwedenmann
Re: Einfache Backup-Software
Naja, ich möchte eventuell so ein Backup 1-2 mal im Jahr wiederholen und es kann ja auch sein, dass sich das Eine oder Andere zum Kopieren nicht mehr eignet, bzw. das Eine oder Andere zum Kopieren hinzu selektiert werden soll. Da muss ich ja mit dem Selektieren wieder von vorne anfangen.schwedenmann hat geschrieben:22.12.2022 18:27:53Hallo
sondern - wie z.B. bei einem DateiManager - durch "Anhaken" der jeweiligen Verzeichnisses bzw. Dateien selektieren können. Alles andere ist einfach zu mühsam.
Und wieso nutzt du dann keinen Dateimanager ?
Schließlich macht ein dateimanager wie z.B. mc dasselbe beim Kopieren von A nach B wie ein Backupprogramm.
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schwedenmann
Bei einem Backup-Programm kann ich das ja im Profil speichern.
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Re: Einfache Backup-Software
Das sieht für mich nach einem Terminal-Programm aus..?Strunz_1975 hat geschrieben:22.12.2022 18:58:23Hallo,
ich kann borgbackup empfehlen
cu
Strunz_1975
Hat es ein GUI-Frontend? ...ich konnte keines in den Repos finden.
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Re: Einfache Backup-Software
Ich hab mir das jetzt mal online angeschaut (https://files.qmax.us/vorta-screencast-6.gif), da ich erst die Backports eintragen müsste. Da wird doch bei "Sources" genauso selektiert, wie z.B. bei LuckyBackup, oder?
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Re: Einfache Backup-Software
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Re: Einfache Backup-Software
Danke für Deine Mühe, aber das ist nicht das was ich brauche.Strunz_1975 hat geschrieben:22.12.2022 19:19:46Hier gibt es ein Script:
https://wiki.ubuntuusers.de/BorgBackup/
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Re: Einfache Backup-Software
Hallo
Und wie wäre es,wenn du für deine 2 jährlichen Backup einmalig eine excludeliste erstellst, für rsync ?
Wenn das bestimmte Dateigruppen, also gif, pdf, etc sind, kann man schon einiges ausschließen.
mfg
schwedenmann
Und wie wäre es,wenn du für deine 2 jährlichen Backup einmalig eine excludeliste erstellst, für rsync ?
Wenn das bestimmte Dateigruppen, also gif, pdf, etc sind, kann man schon einiges ausschließen.
mfg
schwedenmann
Re: Einfache Backup-Software
Das ist nicht so einfach - da gibt es kein logisches System, resp. Muster dahinter was ich kopieren will und was nicht. Z.B. einige PDF-Dateien im selben Verzeichnis sollen kopiert werden, andere PDF-Dateien jedoch nicht.schwedenmann hat geschrieben:22.12.2022 19:44:35Hallo
Und wie wäre es,wenn du für deine 2 jährlichen Backup einmalig eine excludeliste erstellst, für rsync ?
Wenn das bestimmte Dateigruppen, also gif, pdf, etc sind, kann man schon einiges ausschließen.
mfg
schwedenmann
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Re: Einfache Backup-Software
Hallo
Dann ist afaik der weg per Dateimanager der einfachste.Ich wüßte im Moment keine backupgui.bei der man dateien,Verzeicvhnisse wie in einem Dateimanager an- und abwählen kann.
mfg
schwedenmann
P.S
Als Alternative ein Backupprogramm mit GUI,aber das erzeugt Archive in einem eigenen Format (bar) und kann gz,bz2 incl. GUI und dateiauswahl per GUI und beim restore kann man auch einzelnen Dateien auswählen.
http://www.kigen.de/projects/bar/index.html
Ich selbst beutze das, aber nur per CLI!
da gibt es kein logisches System, resp. Muster dahinter was ich kopieren will und was nicht. Z.B. einige PDF-Dateien im selben Verzeichnis sollen kopiert werden, andere PDF-Dateien jedoch nicht.
Dann ist afaik der weg per Dateimanager der einfachste.Ich wüßte im Moment keine backupgui.bei der man dateien,Verzeicvhnisse wie in einem Dateimanager an- und abwählen kann.
mfg
schwedenmann
P.S
Als Alternative ein Backupprogramm mit GUI,aber das erzeugt Archive in einem eigenen Format (bar) und kann gz,bz2 incl. GUI und dateiauswahl per GUI und beim restore kann man auch einzelnen Dateien auswählen.
http://www.kigen.de/projects/bar/index.html
Ich selbst beutze das, aber nur per CLI!
Re: Einfache Backup-Software
Hm. Das ist zwar im Moment nicht der einfachste Weg, aber so überhaupt erstmal gangbar.schwedenmann hat geschrieben:22.12.2022 19:51:55Hallo
da gibt es kein logisches System, resp. Muster dahinter was ich kopieren will und was nicht. Z.B. einige PDF-Dateien im selben Verzeichnis sollen kopiert werden, andere PDF-Dateien jedoch nicht.
Dann ist afaik der weg per Dateimanager der einfachste.Ich wüßte im Moment keine backupgui.bei der man dateien,Verzeicvhnisse wie in einem Dateimanager an- und abwählen kann.
mfg
schwedenmann
Es ist schon erstaunlich, dass es kein Backup-Programm gibt, um so eine simple Funktion zu unterstützten.
Bei KBackup fehlt einfach nur die Option "kein Archiv" - wäre sonst perfekt...
Sehr schade, trotzdem Danke an alle, die versucht haben zu helfen.
- schorsch_76
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Re: Einfache Backup-Software
Ich glaube was du suchst ist FreeFileSync [1].
Obwohl GPL nicht in den Debian Repos. Es gibt aber für Linux ein tar.gz zum Downloaden, entpacken und dann starten.
[1] https://freefilesync.org/
EDIT: Aber wie es aussieht ist es frisch in Sid gelandet und könnte damit noch nach bookworm kommen.
[2] https://tracker.debian.org/pkg/freefilesync
Obwohl GPL nicht in den Debian Repos. Es gibt aber für Linux ein tar.gz zum Downloaden, entpacken und dann starten.
[1] https://freefilesync.org/
EDIT: Aber wie es aussieht ist es frisch in Sid gelandet und könnte damit noch nach bookworm kommen.
[2] https://tracker.debian.org/pkg/freefilesync
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Re: Einfache Backup-Software
Ich werfe noch zwei Gedanken in den Raum:
1. Die eigenen Daten neu/besser/übersichtlicher/komfortabler zu strukturieren. Ich weiß ja jetzt nicht genau, worum es bei den Daten bei dir genau geht, aber durch eine gute Grundstruktur lassen sich einige Probleme vielleicht lösen. Die Mühe machst du dir einmal und hältst dich dann dran. Das kann wahre Wunder wirken.
2. Ich mache kein Backup meines kompletten $HOME, will aber doch auch die wichtigsten Configs mitnehmen. Zu diesem Zweck habe ich mir ein Backupskript geschrieben, dass ich dann und wann vor dem eigentlichen Backup per grsync ausführe. Das macht nichts anderes, als die einzelnen Dateien und Ordner zusammenzuklauben und mir in meinen Ordner ~/dox/syszeug zu legen. Und da dieser Ordner sowieso beim Backup inbegriffen ist, habe ich dann immer alles was ich brauche beieinander. Das macht anfangs Arbeit und dann so gut wie keine mehr.
1. Die eigenen Daten neu/besser/übersichtlicher/komfortabler zu strukturieren. Ich weiß ja jetzt nicht genau, worum es bei den Daten bei dir genau geht, aber durch eine gute Grundstruktur lassen sich einige Probleme vielleicht lösen. Die Mühe machst du dir einmal und hältst dich dann dran. Das kann wahre Wunder wirken.
2. Ich mache kein Backup meines kompletten $HOME, will aber doch auch die wichtigsten Configs mitnehmen. Zu diesem Zweck habe ich mir ein Backupskript geschrieben, dass ich dann und wann vor dem eigentlichen Backup per grsync ausführe. Das macht nichts anderes, als die einzelnen Dateien und Ordner zusammenzuklauben und mir in meinen Ordner ~/dox/syszeug zu legen. Und da dieser Ordner sowieso beim Backup inbegriffen ist, habe ich dann immer alles was ich brauche beieinander. Das macht anfangs Arbeit und dann so gut wie keine mehr.
Re: Einfache Backup-Software
Hallo schorsch_76.schorsch_76 hat geschrieben:23.12.2022 07:26:05Ich glaube was du suchst ist FreeFileSync [1].
Obwohl GPL nicht in den Debian Repos. Es gibt aber für Linux ein tar.gz zum Downloaden, entpacken und dann starten.
[1] https://freefilesync.org/
EDIT: Aber wie es aussieht ist es frisch in Sid gelandet und könnte damit noch nach bookworm kommen.
[2] https://tracker.debian.org/pkg/freefilesync
Ja, das sieht wirklich sehr vielversprechend aus!
Ich werde das mal auf jeden Fall testen.
Vielen Dank!
Re: Einfache Backup-Software
Ich habe eine gute Struktur von Anfang an aufgebaut - ich weiss sehr genau wovon Du da sprichst!dasebastian hat geschrieben:23.12.2022 08:29:17Ich werfe noch zwei Gedanken in den Raum:
1. Die eigenen Daten neu/besser/übersichtlicher/komfortabler zu strukturieren. Ich weiß ja jetzt nicht genau, worum es bei den Daten bei dir genau geht, aber durch eine gute Grundstruktur lassen sich einige Probleme vielleicht lösen. Die Mühe machst du dir einmal und hältst dich dann dran. Das kann wahre Wunder wirken.
Trotzdem kommt es hin und wieder vor, dass bestimmte Dinge "Umziehen", oder Verzeichnisse umbenannt (oder Sonstiges geschieht) werden müssen - jedenfalls bei mir...
Mir geht es darum, dass ich zwar ein komplettes Backup meines Home-Verz. habe, aber es gibt Dinge, die kann man sich einfach nicht leisten sie - digitaltechnisch - zu verlieren, daher möchte ich ausgewählte Dateien/Verzeichnisse noch einmal separat auf einem USB-Stick als Backup vorliegen haben. Das ist alles.dasebastian hat geschrieben:23.12.2022 08:29:172. Ich mache kein Backup meines kompletten $HOME, will aber doch auch die wichtigsten Configs mitnehmen. Zu diesem Zweck habe ich mir ein Backupskript geschrieben, dass ich dann und wann vor dem eigentlichen Backup per grsync ausführe. Das macht nichts anderes, als die einzelnen Dateien und Ordner zusammenzuklauben und mir in meinen Ordner ~/dox/syszeug zu legen. Und da dieser Ordner sowieso beim Backup inbegriffen ist, habe ich dann immer alles was ich brauche beieinander. Das macht anfangs Arbeit und dann so gut wie keine mehr.
Und da bringt leider auch eine noch so gute Struktur nichts, weil man hier kein Muster ableiten kann, was ich auf dem Stick haben möchte und was nicht so wichtig ist.
Ein Script ist dabei zu umständlich - bei mir jedenfalls. Da sich bei mir eben hin und wieder was ander Struktur ändern kann, bzw. etwas ergänzend hinzu kommt .. und was weiss ich was sonst noch sein kann. Bei 200-300 Files ist das auch ein Unding Änderungen im Script zu machen. Ich behelfe mich sonst viel mit eigenen Scripts, aber hierbei ist ne entspr. GUI einfach viel schneller - vor allem bei Änderungen. Finde ich jedenfalls...
- heisenberg
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Re: Einfache Backup-Software
Mir erscheint das grundsätzlich recht einfach wirksame Ordner-Struktur zu erstellen, bei der der Aufwand der Unterscheidung zwischen Wichtigem und Unwichtigem gegen Null läuft:incident hat geschrieben:23.12.2022 18:04:30Mir geht es darum, dass ich zwar ein komplettes Backup meines Home-Verz. habe, aber es gibt Dinge, die kann man sich einfach nicht leisten sie - digitaltechnisch - zu verlieren, daher möchte ich ausgewählte Dateien/Verzeichnisse noch einmal separat auf einem USB-Stick als Backup vorliegen haben. Das ist alles.
Und da bringt leider auch eine noch so gute Struktur nichts, weil man hier kein Muster ableiten kann, was ich auf dem Stick haben möchte und was nicht so wichtig ist.
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MeineDaten
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├── Kapitalanlagen
├── Steuer
├── Versicherungen
├── WichtigeDokumente
├── Passwortspeicher
├── SSH-Keys
└── Wohnen
Negativliste
Du legst in jeden Ordner, den aus dem Backup ausschließen möchtest eine Datei namens ".nobackup" rein. Dateien, die mit dem Punkt beginnen, werden unter Linux normalerweise nicht angezeigt. Dann bastelst Du Dir ein Backup-Script, dass das Home-Verzeichnis sichert, aber ohne die Verzeichnisse in der eine .nobackup Datei ist.
Positivliste
Du arbeitest statt mit .nobackup-Dateien mit Dateien namens .wichtig. Dann sicherst Du nur Verzeichnisse, die eine solche Datei im Verzeichnis haben.
Vielleicht kann man so etwas auch mit Verzeichnisattributen machen? Das mit den Markerdateien hat den Vorteil, dass das weitestgehend dateisystemunabhängig ist.
Re: Einfache Backup-Software
@heisenberg
Ich habe bereits geschrieben, dass man ein Muster - und auch solche "Hilfsmittel", wie Du mit der versteckten Datei meinst - bei meinem Vorhaben nicht umsetzen kann, da ich Z.B. aus dem Verzeichnis '/home/user/Dokumente/Zahnarztrechnungen/2022/' die Dateien 'Rechnung-12.06.2022.pdf', 'Rechnung-13.06.2022.pdf' und 'Rechnung-21.08.2022.pdf' auf dem Stick haben möchte, jedoch sämtliche andere Rechnungen/PDFs nicht.
Ich weiss, dass man jetzt das Ganze noch weiter Strukturieren könnte (z.B. das Anlegen von Monaten als Unterverzeichnisse), aber mir gehts hier darum zu zeigen, was ich meine.
Und ehrlich gesagt, möchte ich auch nicht unbedingt meine Verzeichnisse "Wichtig" und "Unwichtig" nennen - das sieht irgendwie .... komisch aus
Es gibt auch beim Strukturieren eine gewisse Grenze, danach wird's "komisch" und man sieht den Wald vor lauter Bäume nicht [mehr].
Ich habe bereits geschrieben, dass man ein Muster - und auch solche "Hilfsmittel", wie Du mit der versteckten Datei meinst - bei meinem Vorhaben nicht umsetzen kann, da ich Z.B. aus dem Verzeichnis '/home/user/Dokumente/Zahnarztrechnungen/2022/' die Dateien 'Rechnung-12.06.2022.pdf', 'Rechnung-13.06.2022.pdf' und 'Rechnung-21.08.2022.pdf' auf dem Stick haben möchte, jedoch sämtliche andere Rechnungen/PDFs nicht.
Ich weiss, dass man jetzt das Ganze noch weiter Strukturieren könnte (z.B. das Anlegen von Monaten als Unterverzeichnisse), aber mir gehts hier darum zu zeigen, was ich meine.
Und ehrlich gesagt, möchte ich auch nicht unbedingt meine Verzeichnisse "Wichtig" und "Unwichtig" nennen - das sieht irgendwie .... komisch aus
Es gibt auch beim Strukturieren eine gewisse Grenze, danach wird's "komisch" und man sieht den Wald vor lauter Bäume nicht [mehr].
- heisenberg
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Re: Einfache Backup-Software
Du könntest auch ein Script schreiben, dass Du auf eine Datei oder einen Ordner anwendest:
z. B. istwichtig Rechnung-13.06.2022.pdf
Das Script schreibt sich dann irgendwo Datei mit oder ohne Pfadnamen und bei der Sicherung wird das ausgewertet.
Meine 2 Cent dazu
Aber ganz ehrlich: Bevor ich mir so'n Streß mache deswegen, sichere ich doch lieber alles. Weil je komplizierter, desto anfälliger. Und mir jedes Mal manuell alles wichtige aus meinem Datenbestand zusammen suchen zu müssen finde ich auch sehr kompliziert und anfällig.
Und wenn ich mir so ein komplexes Backup-Programm schreibe, dann kann ich mir sicher sein, dass es - wenn es nicht mit der entsprechenden Sorgfalt implementiert wird - Bugs enthält, was bei einem Backup möglicherweise Datenverlust bedeutet, den man genau dann bemerkt, wenn man die Sicherung braucht.
Aus Zuverlässigkeitsgründen nutze ich da mit Sicherheit auch keine USB-Sticks; das ist mir einfach schon zu oft passiert, dass ich da welche lange rumliegen hatte und die haben dann irgendwann gar keine Daten mehr drauf gehabt und mussten neu formatiert werden. Ansonsten sichere ich nicht nur 1 x im Jahr sondern täglich oder wöchentlich, d. h. kontinuierlich und automatisiert.
Das man die grossen Brocken(z. B. Videos) ausklammert ist für mich noch nachvollziehbar. Alles andere für mich nicht. Backupprogramme wie Borg nutzen dazu noch Deduplikation, d. h. auch bei mehreren Sicherungssätzen werden Dateien nur einmal gespeichert. D. h. Speicherplatz sollte nicht das Problem sein.
z. B. istwichtig Rechnung-13.06.2022.pdf
Das Script schreibt sich dann irgendwo Datei mit oder ohne Pfadnamen und bei der Sicherung wird das ausgewertet.
Meine 2 Cent dazu
Aber ganz ehrlich: Bevor ich mir so'n Streß mache deswegen, sichere ich doch lieber alles. Weil je komplizierter, desto anfälliger. Und mir jedes Mal manuell alles wichtige aus meinem Datenbestand zusammen suchen zu müssen finde ich auch sehr kompliziert und anfällig.
Und wenn ich mir so ein komplexes Backup-Programm schreibe, dann kann ich mir sicher sein, dass es - wenn es nicht mit der entsprechenden Sorgfalt implementiert wird - Bugs enthält, was bei einem Backup möglicherweise Datenverlust bedeutet, den man genau dann bemerkt, wenn man die Sicherung braucht.
Aus Zuverlässigkeitsgründen nutze ich da mit Sicherheit auch keine USB-Sticks; das ist mir einfach schon zu oft passiert, dass ich da welche lange rumliegen hatte und die haben dann irgendwann gar keine Daten mehr drauf gehabt und mussten neu formatiert werden. Ansonsten sichere ich nicht nur 1 x im Jahr sondern täglich oder wöchentlich, d. h. kontinuierlich und automatisiert.
Das man die grossen Brocken(z. B. Videos) ausklammert ist für mich noch nachvollziehbar. Alles andere für mich nicht. Backupprogramme wie Borg nutzen dazu noch Deduplikation, d. h. auch bei mehreren Sicherungssätzen werden Dateien nur einmal gespeichert. D. h. Speicherplatz sollte nicht das Problem sein.