Hallo,
ich arbeite mich gerade in die Administration von Linux ein, möchte ein Netzwerk (Server-Client) aufbauen und suche nach eine guten Strategie für die Benutzerverwaltung.
Das Netzwerk soll aus 1 Server (Debian 4) und N Workstations (voraussichtlich Ubuntu) bestehen, und M Benutzer verwalten (M > N, also mehr Benutzer als Rechner). Es ist ein reines Linux Netzwerk. Die gesamte Arbeit wird auf den Workstations erledigt, der Server sollte lediglich als (passive) Datenablage und Backup dienen. Die Benutzer haben keine bestimmte Workstation wo sie arbeiten, sie sollten sich an jedem Rechner anmelden können und ihr Home-Verzeichnis wiederfinden. Dabei sollte das Home-Verzeichnis nicht auf den Server verlinkt, sondern als Kopie auf der Workstation gehalten werden. D.h. wenn sich ein Benutzer einloggt, sollte sein Home-Verzeichnis vom Server auf die Workstation kopiert werden (oder nur die geänderten Dateien) und ab dann sollten alle Änderungen lokal ablaufen. Wenn sich der Benutzer ausloggt, sollen die geänderten Daten wieder auf den Server kopiert werden. Damit sollten einerseits das Netzwerk und der Server entlasten werden, weiterhin sollten die Benutzer in der Lage sein zu arbeiten, auch wenn der Server nicht verfügbar ist. Außerdem sollte so für das Backup nur der Server gesichert werden müssen.
Natürlich tauchen dabei einige Probleme auf. Wenn der Server nicht verfügbar oder der Benutzer an mehreren Workstations gleichzeitig eingeloggt war, könnte bei der Synchronisierung der Home-Verzeichnisse das Problem auftauchen, wo die Daten aktueller sind. Weiterhin würde ich mir wünschen, die Benutzer nur an einer Stelle (Server) zu verwalten, also z.B. anzulegen. Dennoch sollte sich ein Benutzer an eine Workstation anmelden können, auch wenn der Server nicht verfügbar ist. In so einem Fall sollte sein letztes lokales Profil verwendet werden.
Nun denke ich, dass so ein Aufbau schon bekannt ist. Deshalb suche ich nach einer guten Lösung oder einer guten Strategie in so einem Fall. Vielleicht denke ich auch falsch und es geht einfacher.
Mein bisheriger Ansatz war, beim Login/Logout auf einer Workstation ein Skript auszuführen und das User-Home-Verzeichnis zu synchronisieren. Der Server sollte dabei passiv bleiben.
Home-Verzeichnis auf Workstation spiegeln und zurück
-
- Beiträge: 2
- Registriert: 02.12.2008 13:56:08
-
- Beiträge: 546
- Registriert: 16.12.2004 09:58:27
- Wohnort: Leipzig
Re: Home-Verzeichnis auf Workstation spiegeln und zurück
Hallo,
und Willkommen im Forum
Für den Rest habe ich auch keine wirkliche Idee. Sicher macht es Sinn die home Verzeichnisse inkremmentell z.B. mit rsync zu kopieren. Aber ob das Netz weniger Last oder mehr Last hat als wenn man einfach auf NFS Home Verzeichnisse zugreift dürfte bei heutigen Netzen >100Mbit doch keine Rolle spielen.
Grüße Jörg
und Willkommen im Forum
![Wink ;)](./images/smilies/icon_wink.gif)
Da hatte ich mal diesen Tip gegeben: http://www.debianforum.de/forum/viewtop ... 0&t=100119Weiterhin würde ich mir wünschen, die Benutzer nur an einer Stelle (Server) zu verwalten, also z.B. anzulegen. Dennoch sollte sich ein Benutzer an eine Workstation anmelden können, auch wenn der Server nicht verfügbar ist. In so einem Fall sollte sein letztes lokales Profil verwendet werden.
Für den Rest habe ich auch keine wirkliche Idee. Sicher macht es Sinn die home Verzeichnisse inkremmentell z.B. mit rsync zu kopieren. Aber ob das Netz weniger Last oder mehr Last hat als wenn man einfach auf NFS Home Verzeichnisse zugreift dürfte bei heutigen Netzen >100Mbit doch keine Rolle spielen.
Grüße Jörg
-
- Beiträge: 2
- Registriert: 02.12.2008 13:56:08
Re: Home-Verzeichnis auf Workstation spiegeln und zurück
dankeSarem_Avuton hat geschrieben:Hallo,
und Willkommen im Forum
![Smile :)](./images/smilies/icon_smile.gif)
danke für diesen Tipp, den werde ich mir näher ansehen.Sarem_Avuton hat geschrieben:Da hatte ich mal diesen Tip gegeben: http://www.debianforum.de/forum/viewtop ... 0&t=100119
die Sache ist so, dass die Workstations im Netzwerk zu verteilten Berechnungen für wissenschaftliche Zwecke eingesetzt werden. Die Berechnungen können auch mehrere Tage oder Wochen dauern und dabei wird einiges an Daten ausgetauscht. Deshalb wollte ich das Netzwerk nicht unnötig belasten. Das die Benutzer überhaupt an den Workstations arbeiten können/sollten ist eben die Idee, dass man die Maschinen gut auslasten kann. In der Nacht laufen die Berechnungen auf 100% Leistung, am Tag (oder wenn jemand eingeloggt ist) zu 50%. Bis auf das Einloggen und Ausloggen braucht ein Benutzer keine Verbindung zum Server.Sarem_Avuton hat geschrieben:Für den Rest habe ich auch keine wirkliche Idee. Sicher macht es Sinn die home Verzeichnisse inkremmentell z.B. mit rsync zu kopieren. Aber ob das Netz weniger Last oder mehr Last hat als wenn man einfach auf NFS Home Verzeichnisse zugreift dürfte bei heutigen Netzen >100Mbit doch keine Rolle spielen.