Hallo,
ich habe hier eine externe 400GB-HDD (FAT32), die nicht als USB-Gerät, sondern mit einem Netzwerkkabel an den Rechner gesteckt wird. Konfiguriert ist sie so, dass sie sich mit einer festen IP als 192.199.56.02 im lokalen Windows Netz zeigt. Ich kann sie aber auch als DHCP-Server konfigurieren. Beim Formatieren legt die Platte ein Verzeichnis PUBLIC an, nur in diesem können Daten abgelegt und Ordnerhierarchien eingetragen werden
Habe ich einen der Windows-Rechner laufen, komme ich mittels Samba vom Linuxrechner über den Windowsrechner auf die Platte, aber wenn ich den Windowsrechner nicht an habe - die Platte hängt an einem Netzwerkrouter - dann komme ich mit Linux nicht drauf. Samba fällt ja aus, weil ja in diesem Falle kein Windowsrechner im lokalen Netz zu finden ist. Mittels ssh klappt es auch nicht, weil dieser Mini-Server das wahrscheinlich nicht hat.
Hat jemand einen Tipp, wie auf die externe Festplatte draufkommen könnte, ohne gleichzeitig einen Windowsrechner laufen lassen zu müssen? Danke vorab.
externe Ethernet-Festplatte, wie einbinden ?
- berlinerbaer
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externe Ethernet-Festplatte, wie einbinden ?
Gruß
vom Bären
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Hi, über welches Protokoll greift denn der Windows-PC auf die Netzwerk-HD zu?
Ich denke mal, dass das über das SMB-Protokoll geschieht. Viele NAS-Boxen unterstützen darüberhinaus noch NFS und/oder FTP - näheres dazu solltest du im Handbuch finden.
Das Mounten über das SMB-Protokoll sollte so klappen:
Die Parameter hinter -o sind optional und werden gebraucht, falls du dich gegenüber der SMB-Freigabe als User identifizieren musst.
Wenn der Zugriff klappt, kannst du das Mounten natürlich auch über /etc/fstab beim Systemstart automatisch erledigen lassen.
Wenn das NAS FTP unterstützt, würde ich übrigens FTP den Vorzug. Mittels Samba erreiche ich hier in meinem 100MBit- LAN nur eine Transferrate zwischen 6 und 7 MB/sec. Wenn ich per FTP zugreife, habe ich etwas über 10 MB/sec.
Ich denke mal, dass das über das SMB-Protokoll geschieht. Viele NAS-Boxen unterstützen darüberhinaus noch NFS und/oder FTP - näheres dazu solltest du im Handbuch finden.
Das Mounten über das SMB-Protokoll sollte so klappen:
Code: Alles auswählen
mount -t smbfs -o username=xxxx,password=xxxx //192.199.56.2/public /dein/mount-point/
Wenn der Zugriff klappt, kannst du das Mounten natürlich auch über /etc/fstab beim Systemstart automatisch erledigen lassen.
Wenn das NAS FTP unterstützt, würde ich übrigens FTP den Vorzug. Mittels Samba erreiche ich hier in meinem 100MBit- LAN nur eine Transferrate zwischen 6 und 7 MB/sec. Wenn ich per FTP zugreife, habe ich etwas über 10 MB/sec.
Hi,
mach doch einfach mal ein , dann siehst du welche Dienste das gute Stück anbietet.
Gruss,
mauser
mach doch einfach mal ein
Code: Alles auswählen
nmap ip-adresse
Gruss,
mauser
- berlinerbaer
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dasGerät bietet
Im Browser findet das System das aber nicht
Nachtrag:
plötzlich klappt es
Dann kommt die GUI, Name, Passwort und dann ist man drauf
Prima, und das das Passwort zwingend gebraucht wird, ist mir auch ganz recht. Ich mag diese ewig offenen Zugänge sowieso nicht.
Danke
an21/tcp open ftp
80/tcp open http
139/tcp open netbios-ssn
Im Browser findet das System das aber nicht
Nachtrag:
plötzlich klappt es
Code: Alles auswählen
smb://IP-Nr/PUBLIC
Prima, und das das Passwort zwingend gebraucht wird, ist mir auch ganz recht. Ich mag diese ewig offenen Zugänge sowieso nicht.
Danke
Gruß
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