Windows XP und Debian auf einem Rechner

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
Antworten
Kai-Behncke
Beiträge: 183
Registriert: 10.12.2006 13:20:40
Wohnort: Osnabrück

Windows XP und Debian auf einem Rechner

Beitrag von Kai-Behncke » 11.04.2007 12:23:42

Hallo liebe Leute,
ich möchte gerne meinen Rechner auf der Arbeit komplett neu aufsetzen.
Ich möchte Windows XP und Debian benutzen und frage mich, wie ich nun am besten partitioniere ( hatte zuletzt Windows XP, Debian und Suse auf einem Rechner, das hat Probleme bereitet).

Meine Fragen:
In welchen Größen sollte ich die Partitionen anlegen?
Wie kann ich bestimmen, dass das Debian-Betriebssystem zugleich noch 5 GB Speicher hat, geht das?
Ich glaube, man sollte für Debian das Dateisystem NTFS nehmen. Ist das korrekt?


Ich möchte eine Partition benutzen, auf welcher sowohl von Windows als auch von Debian zugegriffen (lesen und schreiben) werden kann. Ist da NTFS das richtige?


Vielen vielen Dank im Voraus, Laughing

Benutzeravatar
towo
Beiträge: 4559
Registriert: 27.02.2007 19:49:44
Lizenz eigener Beiträge: GNU Free Documentation License

Beitrag von towo » 11.04.2007 12:27:03

In welchen Größen sollte ich die Partitionen anlegen?
In den Richtigen.
Wie kann ich bestimmen, dass das Debian-Betriebssystem zugleich noch 5 GB Speicher hat, geht das?
Bahnhof?
Ich glaube, man sollte für Debian das Dateisystem NTFS nehmen. Ist das korrekt?
Na klar, Linux installiert man am besten immer auf ein Windows-Filesystem.
Ich möchte eine Partition benutzen, auf welcher sowohl von Windows als auch von Debian zugegriffen (lesen und schreiben) werden kann. Ist da NTFS das richtige?
Mit Sicherheit nicht, auch wenn es ntfs-3g gibt.

Benutzeravatar
Snoopy
Beiträge: 4297
Registriert: 17.11.2003 18:26:56
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
Wohnort: Rh.- Pflz.

Beitrag von Snoopy » 11.04.2007 12:29:28

Hi
Ich glaube, man sollte für Debian das Dateisystem NTFS nehmen. Ist das korrekt?
Ich weiss zwar nicht, wer Dir diesen Floh ins Ohr gesetzt hat...aber das ist mitunter das Witzigste was ich seit Langem hier gelesen hab *gg ;-)
Nehm das bitte nicht persönlich....keineswegs.

Nein. Die Debian-Partitionen sollten NICHT mit NTFS formatiert werden. Als sehr Stabil erweist sich ext3 oder ähnliche Filesysteme.
Linux ist seit kurzem in der Lage auch NTFS zu beschreiben aber das ist alles andere als Standard.

Bzgl der Partitionierung, wieviel welches Betriebssystem bekommt muss man sicherlich wiessen, wie gross ist die Festplatte ?
Auf welches System wird die Priorität gelegt (am meisten mit gearbeitet).
Braucht man div. Partitionen, wo man Dateien austauschen kann.
[...]

Ich möchte Dir ein Buch bzgl Debian ans Herz legen. [1]

[1] http://debiananwenderhandbuch.de/
Zuletzt geändert von Snoopy am 11.04.2007 12:30:55, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzeravatar
buli_75
Beiträge: 96
Registriert: 06.11.2006 19:48:39
Wohnort: Essen
Kontaktdaten:

Re: Windows XP und Debian auf einem Rechner

Beitrag von buli_75 » 11.04.2007 12:30:54

Kai-Behncke hat geschrieben: Ich glaube, man sollte für Debian das Dateisystem NTFS nehmen. Ist das korrekt?
Scherz, oder?
Reiserfs oder ext3.

/home sollte eine eigenePartition haben.
evtl /var und /boot auch.

Die Grössen musst du schon selbst bestimmen.
GNU/Linux Debian lenny/sid

Kai-Behncke
Beiträge: 183
Registriert: 10.12.2006 13:20:40
Wohnort: Osnabrück

Beitrag von Kai-Behncke » 11.04.2007 13:07:05

Hallo allerseits,
gut, dass ich da noch mal nachgefragt habe :wink:
Danke auf jeden Fall für die Antworten.


Nur welches Dateisystem ist denn günstig, wenn sowohl Windows als auch Debian darauf zugreifen können sollen (lesend und schreibend)?

Benutzeravatar
Wieseltux23
Beiträge: 164
Registriert: 25.01.2006 22:24:46

Beitrag von Wieseltux23 » 11.04.2007 13:48:37

Also mein Tip:

Machr zuerst eine NTFS partition z.b die Hälfte der Platte...auf die kommt dann das WinXp drauf.
Dann erstelle noch eine Fat Partition...die wird für den Austausch gebrauch (Dateien von Win zu Linux und umgekehrt)
Den leeren Bereich lässt du einfach mal aussen vor.
Wenn du Win installiert hast kommt die Linux Installation:
Erstelle z.b eine ext3 Partition im ungenutzten Bereich und schreib später in der Debian installation Grub in den MBR.
Übrigens einzelne Partitionen für /var,/home unsw. sind absolut NICHT nötig, mach einfache eine Partition für /

Beim Start hast du dann eine Liste wo du zwischen Win und Linux auswählen kannst.

Dann musst du nur noch die Fat Partition in dein Linux einbinden...suche dazu im Debiananwenderhandbuch unter fstab

ps:
Zu deiner Frage ganz direkt....imo nur Fat32 (Wird von Linux und Win gleichermassen gut unterstützt)
DAS Forum für Sicherheit im Netz mit Debian und Ubuntu:
http://debsecurity.eshca.net/forum23/

Kai-Behncke
Beiträge: 183
Registriert: 10.12.2006 13:20:40
Wohnort: Osnabrück

Beitrag von Kai-Behncke » 11.04.2007 13:56:03

Hallo Wiseltux23,
vielen Dank!
Das werd ich mal ausprobieren.

Benutzeravatar
utkin
Beiträge: 1157
Registriert: 23.08.2005 22:42:22
Lizenz eigener Beiträge: GNU Free Documentation License
Wohnort: Erfurt

Beitrag von utkin » 11.04.2007 16:06:56

Eine seperate Partition für

Code: Alles auswählen

/home
für die Daten des users würd ich trotz allem empfehlen. Auch wenns nicht unbedingt erforderlich ist. Zumal wenn man vorhat das System irgendwann mal ernsthaft zu nutzen und die Experimentierfreudigkeit steigt. :wink:

Gruss, utkin
Debian GNU/Linux SID

Benutzeravatar
buli_75
Beiträge: 96
Registriert: 06.11.2006 19:48:39
Wohnort: Essen
Kontaktdaten:

Beitrag von buli_75 » 11.04.2007 16:16:58

Wieseltux23 hat geschrieben: Übrigens einzelne Partitionen für /var,/home unsw. sind absolut NICHT nötig,
Nein. Aber vorteilhafter, falls man sich das System mal zerschiessen sollte.
GNU/Linux Debian lenny/sid

Benutzeravatar
Wieseltux23
Beiträge: 164
Registriert: 25.01.2006 22:24:46

Beitrag von Wieseltux23 » 11.04.2007 19:21:34

Ja ihr habt ja recht (hab auch einzelne Partitionen/Mountpoints) Nur für einen Anfänger ist es sehr schwierig abzuschätzen wieviel Platz er für welchen Mountpoint er braucht, selbst wenn es nur / und /home ist.
Später ist das ja immer noch möglich, ich wollte nur auschliesen das z.b /var voll ist unsw...naja ihr wisst was ich meine.
Aber für eine Workstation ist es unnötig, und da er ja seine wichtigen Daten auf die Fat Partition legt ist das Problem mit /home teilweise auch behoben.
DAS Forum für Sicherheit im Netz mit Debian und Ubuntu:
http://debsecurity.eshca.net/forum23/

mex603
Beiträge: 15
Registriert: 12.04.2007 10:27:16

prtitionierung

Beitrag von mex603 » 12.04.2007 10:50:50

als alternative zum seerh alten fat bietet sich auch der ext3_treiber für windrops an; ich fahre seit
jahren auf meinem notenbuch sehr gut mut:
windows: 10GB (seufz)
linux: 2GB (debian, full_lamp+samba+X/icewm)
Rest: unter linux: /home, unter windows: e:\

vielleicht solltest du, wenn du z.b. gnome oder kde ausprobieren und eventuell auch parallel
installieren willst, 5GB für linux reservieren; wenn du ganz spartanisch leben willst nimmst du dsl
(damn small linux) mit 50 mb, hammer - distri für so mal eben zwischendurch.


mex

Wieseltux23 hat geschrieben:Ja ihr habt ja recht (hab auch einzelne Partitionen/Mountpoints) Nur für einen Anfänger ist es sehr schwierig abzuschätzen wieviel Platz er für welchen Mountpoint er braucht, selbst wenn es nur / und /home ist.
Später ist das ja immer noch möglich, ich wollte nur auschliesen das z.b /var voll ist unsw...naja ihr wisst was ich meine.
Aber für eine Workstation ist es unnötig, und da er ja seine wichtigen Daten auf die Fat Partition legt ist das Problem mit /home teilweise auch behoben.

Benutzeravatar
Wieseltux23
Beiträge: 164
Registriert: 25.01.2006 22:24:46

Beitrag von Wieseltux23 » 13.04.2007 11:08:37

Ja stimmt das gibt es ja auch noch!
Ist der Ext3 Treiber für Windows wirklich so zuverlässig?
Ich Frage, weil ich bei solchen Problemen immer Fat vorgeschlagen... hatte bis jetzt einfach nicht die Zeit ein Windows zu installieren und ihn auszuprobieren, äh wo ist die Win Cd eigentlich??? Ich glaub muss mal meinen Chinesischen Software Händler anrufen....der hat komischerweise immer stinkbillige Software ;-)
DAS Forum für Sicherheit im Netz mit Debian und Ubuntu:
http://debsecurity.eshca.net/forum23/

mex603
Beiträge: 15
Registriert: 12.04.2007 10:27:16

Beitrag von mex603 » 15.04.2007 11:48:57

moinsen,

der treiber läuft bei mir in den letzten 3 jahren auf mehreren systemen
absolut zuverlässig, sowohl auf internen hds als auch auf usb_hds,
ich kann das dingens nur empfehlen, zumindest im lokalen einsatz; die
user/rechte sehen unter linux manchmal etwas wirr aus, wenn windofs
drauf geschrieben hat.

mex
Wieseltux23 hat geschrieben:Ja stimmt das gibt es ja auch noch!
Ist der Ext3 Treiber für Windows wirklich so zuverlässig?
Ich Frage, weil ich bei solchen Problemen immer Fat vorgeschlagen... hatte bis jetzt einfach nicht die Zeit ein Windows zu installieren und ihn auszuprobieren, äh wo ist die Win Cd eigentlich??? Ich glaub muss mal meinen Chinesischen Software Händler anrufen....der hat komischerweise immer stinkbillige Software ;-)

Antworten