Mit welchem Dateiformat geht Win & Linux gleichzeitig.

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
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PornoPaule
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Mit welchem Dateiformat geht Win & Linux gleichzeitig.

Beitrag von PornoPaule » 12.12.2006 16:26:35

Hallöchen erstmal. Bin in Sachen Linux noch ziemlich unerfahren. Hab jetzt seit ca. 2 Monaten Kanotix benutzt hab aber festgestellt, dass ich Windows doch nicht ganz missen will. Muss jetzt aber Aufgrund von Hardwareänderungen meine Systeme neu installieren. Dabei würde ich gerne Windows XP und Ubuntu parallel laufen lassen und möchte von beiden Betriebssystemaen auf die Daten zugreifen können die ich dann auf der Linuxpartition unterbringen möchte., da ich diese öfters benutze. In welchem Format müsste ich die Partitionen dann unterbringen??

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hupfdule
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Beitrag von hupfdule » 12.12.2006 16:31:03

FAT32. Da das natürlich nicht das idealste Dateisystem ist, solltest du da nur die Daten drauf speichern, die du auch wirklich austauschen willst. Mach also eine extra Partition dafür. Möglich wäre es, das gesamte /home auf diese Partition zu legen. Empfehlen würde ich dir jedoch ein extra Verzeichnis dafür vorzusehen, damit du nicht alles in deinem $HOME auf FAT32 hast.

PornoPaule
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Beitrag von PornoPaule » 12.12.2006 16:44:01

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Da es sich bei den Datein die ich gleichzeitig benutzen möchte zumeist um Musik und Fotos handelt biete sich eine Fat32 Zusatzpartition an. Ich denke so werde ich es machen :)
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Beitrag von finupsen » 12.12.2006 18:07:27

ginge nicht auch ext2/3 ?
weil wie hupfdule schon angedeutet hat, ist fat32 nicht besonders dolle.

für windows siehe hier: http://sourceforge.net/projects/ext2fsd

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Beitrag von GoKi » 12.12.2006 21:23:10

Oder http://www.fs-driver.org/
Nutze ich auch, um auf meine Datenpartition zuzugreifen.
MfG GoKi
:wq

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Beitrag von berlinerbaer » 12.12.2006 22:07:26

und mit welchem Trick schreibt Windows XP über WinSCP dann auf einer ext3-Partition und umgekehrt Linux auf einer NTFS5-Partition . . . . ? :wink:
Das geht nämlich - ich mache das schon seit Monaten so, wenn ich beide Syteme über den Router vernetzt habe.
Gruß
vom Bären

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GoKi
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Beitrag von GoKi » 12.12.2006 23:28:00

peterschubert hat geschrieben:und mit welchem Trick schreibt Windows XP über WinSCP dann auf einer ext3-Partition und umgekehrt Linux auf einer NTFS5-Partition . . . . ? :wink:
ähem... ja... Wenn Du dich per WinSCP auf einem Linux-Rechner anmeldest, dann werden die Dateien per scp (ein Protokoll für die Übertragung von Dateien) an den Linux-Rechner gesendet. Dieser schreibt die Daten dann auf die Festplatten. Beide Systeme - hier einmal Windows und Linux - müssen dabei also das gleiche (Netzwerk-) Protokoll sprechen. Weitere bekannte Protokolle sind z.B. ftp, http. Und auch das von dir ebenfalls verwendete smb-Protokoll. Das Dateisystem spielt bei der Datenübertragung über ein Netzwerk-Protokoll keine Rolle.

Edit:
Zur weiteren Erklärung siehe auch den allgemeinen Wiki-Artikel unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkprotokoll
MfG GoKi
:wq

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Beitrag von hupfdule » 13.12.2006 08:21:00

peterschubert hat geschrieben:und mit welchem Trick schreibt Windows XP über WinSCP dann auf einer ext3-Partition und umgekehrt Linux auf einer NTFS5-Partition . . . . ? :wink:
Das geht nämlich - ich mache das schon seit Monaten so, wenn ich beide Syteme über den Router vernetzt habe.
Zur Erklärung von GoKi ist hinzuzufügen. So was funtioniert natürlich nur, wenn beide Systeme laufen. Dem Fragesteller hilft das nix, weil er ja die Systeme auf dem selben Rechner unter unterschiedlichen Partitionen unterbringen will und somit nur jeweils eins am Laufen hat.

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Beitrag von Albion » 13.12.2006 13:55:02

Hi, ich selber nutze auch dei Treiber von http://www.fs-driver.org
Bin damit sehr zufrieden...
Allerdings habe ich da ein Umlautenproblem.
Die Umlaute in den Dateinamen (ich kann leider nicht immer drauf verzichten) werden auf dem jeweiligem anderen Betriebssystem falsch dargestellt.

(Habe ein engl. eingestelltes Debian in dem die Umlaute aber funzen, Windows ist ebenfalls eine engl. Version)

Weiß jemand wie das Problem behoben werden kann?

Oder weiß jemand ob Ext2Fsd damit besser klar kommt?
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sollten wir lieber dafür dankbar sein,
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Beitrag von berlinerbaer » 14.12.2006 13:09:54

hupfdule hat geschrieben: So was funtioniert natürlich nur, wenn beide Systeme laufen. Dem Fragesteller hilft das nix, weil er ja die Systeme auf dem selben Rechner unter unterschiedlichen Partitionen unterbringen will und somit nur jeweils eins am Laufen hat.
Sorry, das habe ich überlesen
Gruß
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PornoPaule
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Die Treiber funktionieren 1a

Beitrag von PornoPaule » 17.02.2007 12:37:51

Danke für den Tip mit den treibern.
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Beitrag von TRex » 17.02.2007 14:45:11

ich hab einfach ne FAT32-Partition erstellt und die dann unter ~/data gemountet. Für alle Fälle läuft aber auch ntfs-Treiber (verursacht aber "konsequenzlose" NTFS-Fehler) und ext3-Treiber in Windows.

Anzumerken ist aber, dass ich mich so an Linux gewöhnt habe, dass ich Windows fast nicht mehr boote..also von Härtetests kann ich nicht reden ;)
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Windows ist doof, Linux funktioniert nichtDon't break debian!Wie man widerspricht

Felge
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Beitrag von Felge » 19.02.2007 13:54:46

ich bin noch nen "frischer" in Linux und weiss nicht welche datei ich downloaden soll, damit mein Windows auch noch Funktioniert.

haegar

Beitrag von haegar » 19.02.2007 14:17:34

@Felge Ich vermute du willst Linux bzw. Debian installieren :?: Wenn das der Fall ist, dann bist du in diesem Thread falsch. Schau dich erstmal im Forum um, hier wurden nämlich schon alle möglichen und unmöglichen Fragen von Einsteigern beantwortet.

hägar

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hupfdule
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Beitrag von hupfdule » 19.02.2007 14:17:37

Felge hat geschrieben:ich bin noch nen "frischer" in Linux und weiss nicht welche datei ich downloaden soll, damit mein Windows auch noch Funktioniert.
Die Frage ist etwas unklar formuliert. Beziehst du dich auf die oben genannten Treiber für ext2/3?
Oder willst du ein Linux überhaupt erst installieren? Dann solltest du für dein Frage einen neuen Thread aufmachen. Wobei mir in beiden Fällen nicht ganz klar ist, was du mit "damit mein Windows auch noch funktioniert" meinst.

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Beitrag von Felge » 19.02.2007 17:35:07

ich will schon Linux haben! Ich meinte das ich Windows und Linux auf einem PC haben kann. Falls ihr meint das das net hier rein ghört mach ich nen neues Thread auf.

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hupfdule
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Beitrag von hupfdule » 19.02.2007 18:17:56

Felge hat geschrieben:ich will schon Linux haben! Ich meinte das ich Windows und Linux auf einem PC haben kann. Falls ihr meint das das net hier rein ghört mach ich nen neues Thread auf.
Ja, mach das. Hat mit diesem hier nichts zu tun. Aber beschreib dort deine Frage etwas klarer. Ich bin immer noch nicht durchgestiegen.

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Beitrag von Felge » 21.02.2007 17:38:25

mach ich^^. Trotzdem thx

michaa7
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Beitrag von michaa7 » 21.02.2007 22:38:32

eigentlich gibt es keinen grund mehr, dateiaustausch mit dem bescheidenen FAT32 oder EXT2 durchzuführen. Der ntfs-3g-treiber ist schon seit vergangenem sommer uneingeschränkt brauchbar. Zudem ist er heute in version 1.0 erschienen. Ich nutze ihn seit sommer. Einzig auftretendes "problem" war eine notwendige ergänzung der mount-optionen beim umstellen von iso/latin auf utf-8. Das "problem" bestand darin dass ohne die option dateien mit umlaut unter linux unter bestimmten umständen nicht angezeigt wurden ( was auf die sicherheit der dateien jedoch keine negativen auswirkungen hatte). Nach setzen der option war auch das ok. Daqdurch wird eien austauschpartiton hinfällig.
Man kann mit dem ntfs-3g-treiber auf alle dateien lesend und schriebend zugreifen, soweit diese nicht ntfs-verschlüsselt oder ntfs-komprimiert sind.
gruß

michaa7

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Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)

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Beitrag von PornoPaule » 24.02.2007 15:02:18

hi ich hab seit neustem folgendes problem mit den treibern: windows zeigt die platten zwar an, aber wenn man sie aufrufen will kommt die fehlermeldung sie seien nicht formatiert und man kann nicht auf sie zugreifen
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