Grub und mehrere unabhängige Installationen
Grub und mehrere unabhängige Installationen
...oder: ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr...
Guten Morgen!
Folgendes: Auf einer meiner Maschinen läuft Sarge auf /dev/sda1. Drin hängt auch eine bislang nicht wirklich genutzte 18GB-Platte als /dev/sdc. Darauf wollte ich mir Etch und Xen-3.0.3 installieren.
Wie sieht das mit Grub aus? Ich grübele schon ewig und hab mich inzwischen wohl irgendwie verrannt...
1. Grub von Sarge liegt auf /dev/sda
2. Etch in /dev/sdc1 installieren und Grub von Etch in /dev/sdc
3. Start von Sarge
4. Grub von Sarge nach weiteren OS suchen lassen (update-grub?), dann müsste er doch den Grub von Etch finden
5. Neustart und dann im Grub von /dev/sda die Etch wählen
6. freuen
Oder ganz anders?
Guten Morgen!
Folgendes: Auf einer meiner Maschinen läuft Sarge auf /dev/sda1. Drin hängt auch eine bislang nicht wirklich genutzte 18GB-Platte als /dev/sdc. Darauf wollte ich mir Etch und Xen-3.0.3 installieren.
Wie sieht das mit Grub aus? Ich grübele schon ewig und hab mich inzwischen wohl irgendwie verrannt...
1. Grub von Sarge liegt auf /dev/sda
2. Etch in /dev/sdc1 installieren und Grub von Etch in /dev/sdc
3. Start von Sarge
4. Grub von Sarge nach weiteren OS suchen lassen (update-grub?), dann müsste er doch den Grub von Etch finden
5. Neustart und dann im Grub von /dev/sda die Etch wählen
6. freuen
Oder ganz anders?
Grüße aus Flensburg,
Arne
Arne
Behalte Grub von Sarge und gib einfach die infos für das neue OS dazu. Das könnte dann z.B. so aussehen:
title Debian GNU/Linux, kernel 2.6.18-3-486
root (hd0,0)
kernel /vmlinuz-2.6.18-3-486 root=/dev/hdc2 ro
initrd /initrd.img-2.6.18-3-486
savedefault
title Anderes Linux, kernel 2.4.32-486
root (hd1,5)
kernel /vmlinuz-2.4.32-486 root=/dev/hdd6 ro
initrd /initrd.img-2.4.32-486
savedefault
title Debian GNU/Linux, kernel 2.6.18-3-486
root (hd0,0)
kernel /vmlinuz-2.6.18-3-486 root=/dev/hdc2 ro
initrd /initrd.img-2.6.18-3-486
savedefault
title Anderes Linux, kernel 2.4.32-486
root (hd1,5)
kernel /vmlinuz-2.4.32-486 root=/dev/hdd6 ro
initrd /initrd.img-2.4.32-486
savedefault
Testing | Gnome
Chainloading
Guten Tag,
Du kannst dein Problem per Chainloading lösen, Dann hast Du alle Betriebssystem entkoppelt.
Grub installierst Du jeweils in die root-Partition der jeweiligen Installation.
grub-install --root-directory=/mnt/sda1 /dev/sda1
Dann hast Du Grub in der Partion sda1. Der mbr wird nicht verändert.
Bei der Installation muß sda1 gemountet sein, oder Du gibst bei der Installation bei Grub als Ort folgendes ein: /devsda1.
Hilfreich kann hier ein Live Linux CD sein.
Deinen jetzigen Bootmanager konfigurierst Du , das dieser per Chainloading sda1 bootet.
Mit partimage kannst Du dann alles immer hin und herschaufeln und bist immer startfähig.
Das funktioniert einwandfrei.
Viel Erfolg
nonoo, der seine Betriebssystem inzwischen fliegend wechselt.
Du kannst dein Problem per Chainloading lösen, Dann hast Du alle Betriebssystem entkoppelt.
Grub installierst Du jeweils in die root-Partition der jeweiligen Installation.
grub-install --root-directory=/mnt/sda1 /dev/sda1
Dann hast Du Grub in der Partion sda1. Der mbr wird nicht verändert.
Bei der Installation muß sda1 gemountet sein, oder Du gibst bei der Installation bei Grub als Ort folgendes ein: /devsda1.
Hilfreich kann hier ein Live Linux CD sein.
Deinen jetzigen Bootmanager konfigurierst Du , das dieser per Chainloading sda1 bootet.
Mit partimage kannst Du dann alles immer hin und herschaufeln und bist immer startfähig.
Das funktioniert einwandfrei.
Viel Erfolg
nonoo, der seine Betriebssystem inzwischen fliegend wechselt.
Zuletzt geändert von nonoo am 23.01.2007 10:53:16, insgesamt 1-mal geändert.
Jepp, ein Grub für alle OS!arnem hat geschrieben: Oder in Etch überhaupt keinen Bootloader installieren und die Pfade zu vmlinuz und initrd aufschreiben und im Grub von Sarge wie beschrieben eintragen?
Chainloading ist für ein weiteres Linux nicht nötig, das benötigst Du für Systeme, die zwingend ihren eigenen Bootloader verwenden müssen, also etwa den NTLoader bei Windows.
Du kannst theoretisch so viele Grub-Instanzen wie Du möchtest chainloaden, aber das macht es nur unnötigerweise fehleranfällig und schlecht wartbar. Also trage alle Systeme in einen Grub ein, der dann im MBR wohnt... so läuft das ohne Probleme.
Beste Grüße, Kokopelli
--------------------------
"One must marvel that Godzilla never died laughing" (William Tsutsui)
--------------------------
"One must marvel that Godzilla never died laughing" (William Tsutsui)
Grub per Chainloading
Ein wesentlicher Vorteil von Chainloading ist, dass Du den Grub im mbr nicht mehr zu konfigurieren brauchst. D. h.,wenn die Partition wenn nicht verändert werden und Grub (der im mbr) für Chainloading konfiguriert ist, kannst Du Testinstallationen ohne Auswirkungen auf den mbr vornehmen. Datensicherungen und Datenrücksicherung, die Installationsbezogen sind können mit der Chainloadingvariante erheblich einfacher durchführt werden. Stage1 befindet dann immer auf jeweiligen Partition. Bei der Verwendung von einem Grub im mbr hast Du nur einen eingebundenen Stage1. Mit Chainlaoding bleibst eher startfähig. Weiterer HInweis: Windows XP und W2K benötigen für den Start Primarpartitionen. Das solltest Du auch berücksichtigen. mfg nonoo
Das sollte ich weiter ausführen:Kokopelli hat geschrieben: Du kannst theoretisch so viele Grub-Instanzen wie Du möchtest chainloaden, aber das macht es nur unnötigerweise fehleranfällig und schlecht wartbar. Also trage alle Systeme in einen Grub ein, der dann im MBR wohnt... so läuft das ohne Probleme.
Bei der Installation eines jeden aktuellen GNU/Linux, welches Grub einsetzt, wirst Du gefragt werden, ob Du Grub im MBR haben möchtest. Bei einer Antwort mit "JA" wird dann der MBR überschrieben, allerdings nicht, ohne dabei sehr zuverlässig alle startbaren Betriebssysteme auf deinen Platten aufzufinden und automatisch mit in den Grub aufzunehmen. Das schließt eventuell vorhandene Win-Partitionen ein.
Das warten einer einzigen menu.lst Datei ist ein weiter Vorteil, weil Du auch nur einen singlePointOfFailure haben kannst... und wenn alles schief geht (sehr unwahrscheinlich, da Du ja immer höchstens einen Eintrag auf einmal ändern wirst) einfach den Grub von BootCD|Diskette nochmal nachinstallieren.
Das chainloaden verlängert die Bootzeit... Und selbst wenn Du wirklich ständig mit Images deine Partitionen hin- und herwerfen möchtest (was ich bezweifele), dann ist das ändern einer einzigen Zeile in Grub immernoch kein Grund, so eine Konfiguration aufzusetzen.... Grub ist ein Bootloader und soll per Definition verschiedene Systeme booten....Warum sollte er einen neuen Grub booten, der dann seinem eigentlichen Job nachkommt?
Beste Grüße, Kokopelli
--------------------------
"One must marvel that Godzilla never died laughing" (William Tsutsui)
--------------------------
"One must marvel that Godzilla never died laughing" (William Tsutsui)
- KBDCALLS
- Moderator
- Beiträge: 22456
- Registriert: 24.12.2003 21:26:55
- Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
- Wohnort: Dortmund
-
Kontaktdaten:
Chainloading eins zeiten Grubs hat auch den Vorteil , das du den Grub im MBR also den von Sarge nur einmal anpassen mußt. Wenn in Etch ein Kernel entfernt oder neu installiert wird kriegt Sarge das ja nicht mit . Da mußt du dich jedesmal selbst drum kümmern, das der korrigiert wird wenn nötig.
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.
EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft
Bevor du einen Beitrag postest:
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.
EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft
Bevor du einen Beitrag postest:
- Kennst du unsere Verhaltensregeln
- Lange Codezeilen/Logs gehören nach NoPaste, in Deinen Beitrag dann der passende Link dazu.
chainloaden verlängert die Bootzeit
Guten Tag, die Verlängerung der Bootzeit ist durch chainloading sicherlich ein Nachteil für denjenigen, der auf die ca. 3 Sekunden angewiesen ist. Time is Money. Ich nutze die Zeit für Popkorn. mfg nonoo
Der Hinweis macht die Sache interessant - die Etch-Installation soll ja gerade zum Spielen und Testen sein.KBDCALLS hat geschrieben:Chainloading eins zeiten Grubs hat auch den Vorteil , das du den Grub im MBR also den von Sarge nur einmal anpassen mußt. Wenn in Etch ein Kernel entfernt oder neu installiert wird kriegt Sarge das ja nicht mit . Da mußt du dich jedesmal selbst drum kümmern, das der korrigiert wird wenn nötig.
Also der Grub von Sarge in /dev/sda bleibt soweit erstmal unangetastet, den von Etch installiere ich in /dev/sdc:
Code: Alles auswählen
title Debian GNU/Linux, kernel 2.6.18-3-486
root (hd0,0)
kernel /vmlinuz-2.6.18-3-486 root=/dev/hdc2 ro
initrd /initrd.img-2.6.18-3-486
savedefault
title Anderes Linux, kernel 2.4.32-486
root (hd3,0)
chainloader +1
boot
Grüße aus Flensburg,
Arne
Arne
Spielen und Testen ist mit Partitionen werfen
Guten Tag amen, viel erfolg beim werfen der Partition und bei deiner Installation. MfG nonoo
- KBDCALLS
- Moderator
- Beiträge: 22456
- Registriert: 24.12.2003 21:26:55
- Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
- Wohnort: Dortmund
-
Kontaktdaten:
Das önnte man so machen , aber noch nen Hinweis . Der Eintrag für das andere Linux , der ja auch Kernelupdate auf Sarge überstehen soll nach dieser Zeile einfügenarnem hat geschrieben:Code: Alles auswählen
title Debian GNU/Linux, kernel 2.6.18-3-486 root (hd0,0) kernel /vmlinuz-2.6.18-3-486 root=/dev/hdc2 ro initrd /initrd.img-2.6.18-3-486 savedefault title Anderes Linux, kernel 2.4.32-486 root (hd3,0) chainloader +1 boot
Code: Alles auswählen
### END DEBIAN AUTOMAGIC KERNELS LIST
oder vor dieser
Code: Alles auswählen
### BEGIN AUTOMAGIC KERNELS LIST
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.
EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft
Bevor du einen Beitrag postest:
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.
EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft
Bevor du einen Beitrag postest:
- Kennst du unsere Verhaltensregeln
- Lange Codezeilen/Logs gehören nach NoPaste, in Deinen Beitrag dann der passende Link dazu.
Die Methode per chainloader funktioniert perfekt 
[edit]
so muss es aussehen:

[edit]
so muss es aussehen:
Code: Alles auswählen
# linux auf sda1
title Debian GNU/Linux, kernel 2.6.18-3-486
root (hd0,0)
kernel /vmlinuz-2.6.18-3-486 root=/dev/hdc2 ro
initrd /initrd.img-2.6.18-3-486
savedefault
#grub von sdc booten
title Anderes Linux auf /dev/sdc
root (hd2)
chainloader +1
boot
Grüße aus Flensburg,
Arne
Arne