mountpoint im nachhinein festlegen?!

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
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FitzeFatze
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mountpoint im nachhinein festlegen?!

Beitrag von FitzeFatze » 01.01.2007 19:04:01

hallo zusammen,
grade beim kopieren meiner daten von der externen festplatte ist mir aufgefallen, dass mein "home" nur 4,4 Gb besitzt, dass aber nicht sein kann, weil ich /home bei der installation eine eigene 20Gb große partition gegeben hab. ich erinner mich aber dran, dass das installationsmenu gemekert hat, dass ein mountpunkt bei der partition fehlt, nur war ich so fest ueberzeugt, dass ich das gemacht habe, dass ich einfach fortgefahren bin.

kann ich im nachhinein noch "/home" auf meine 20Gb platte "portieren" ?

ciao

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Teddybear
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Beitrag von Teddybear » 01.01.2007 19:07:06

Moin

Klar geht das..

Verschiebe alle Daten aus dem home Verzeichnis auf die andere Platte, dann die Datei /etc/fstab editieren und die Platte dort eintragen mit dem mountpoint /home, und diese dann per mount /home mounten.
Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen!
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Beitrag von FitzeFatze » 01.01.2007 19:33:46

klappt leider nicht ganz reibungslos! starte jetzt schon zum 5x neu... wie zum geier lauten die berechtigungen nach denen er verlangt? :D

ich hab alles moegliche ausprobiert! :/

danke dir

ciao

edit : hier meine fstab :

Code: Alles auswählen

/etc/fstab: static file system information.
 
<file system> <mount point>   <type>  <options>       <dump>  <pass>
proc                                  /proc           proc    defaults                     0       0
/dev/hda6                              /               ext3    defaults,errors=remount-ro 0       1
/dev/hda7                             /home/elenio    ext3    XYZ         0       0 
/dev/hda5                             none            swap    sw              0       0
/dev/hdd                              /media/cdrom0   iso9660 ro,user,noauto  0       0
/dev/fd0                               /media/floppy0  auto    rw,user,noauto  0       0
/dev/sda1                           /mnt/usb        vfat    rw,user         0       0
/dev/hda8                          /mnt/secure     ext3    rw,user        0       0
wie gesagt. ich glaube das problem liegt bei den "options" zu hda7!

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Beitrag von Theophil T. » 01.01.2007 20:18:22

Hallo,

versuch's mal mit:
/dev/hda7 /home ext3 defaults 0 2
Falls Du keine Überprüfung der home-Partition beim Systemstart wünscht, kann in der letzten Spalte auch eine "0" stehen.

Gruß
Theophil

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Beitrag von FitzeFatze » 01.01.2007 20:30:07

hi, klappt leider nicht!

die berechtigungen sind falsch. er mekert das es in zahlen auf "665" gestellt sein muesse,sonst sind die daten in "$home" nicht vertraulich

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Beitrag von Teddybear » 01.01.2007 20:57:42

dann mach doch ganz einfach mal ein

Code: Alles auswählen

chmod -R 655 /home/elenio
und falls die daten falsch kopiert worden sind, also dem falschen Benutzer gehören noch ein

Code: Alles auswählen

chown -R elenio:elenio /home/elenio
Gruss Sascha
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Beitrag von Theophil T. » 01.01.2007 21:00:27

Hallo FitzeFatze,

überprüfe nochmal Deine home-Partition, stimmt das Dateisystem (= ext3), befinden sich dort als oberste Verzeichnisebene die home-Verzeichnisse der Benutzer?

Die Berechtigungen kannst Du setzen mit:

# chown -R benutzername.gruppenname /verzeichnis
# chmod -R 750 /verzeichnis

Welchen Zugriff Du erlaubst, entscheidest Du:
siehe Manual-Texte. Hier wäre es Lesen/Schreiben/"in das Verz. wechseln" durch den Eigentümer, dito ohne Schreiben durch die Gruppe, alle andern gar nichts.

Viele Grüße
Theophil

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Beitrag von KBDCALLS » 01.01.2007 22:19:20

FitzeFatze hat geschrieben:hi, klappt leider nicht!

die berechtigungen sind falsch. er mekert das es in zahlen auf "665" gestellt sein muesse,sonst sind die daten in "$home" nicht vertraulich
Wer und was meckert ?

Und das hier müßte mal erklären

Code: Alles auswählen

/dev/hda7                             /home/elenio    ext3    XYZ         0       0 

Ne Option XYZ hab noch nicht gesehen. Kann es sein das er dewegen motzt ?
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.

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Beitrag von FitzeFatze » 01.01.2007 22:27:23

ahh ok, ich verstehe.die neue homepartition ist einfach nur eine partition wo nichts drauf ist. wie kann ich eine verzeichnisebene erstellen? einfach nen "Home" ordner?

die rechtevergabe kann ich ja nicht machen, da ich mich nichtmal einloggen kann.

ciao

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Beitrag von KBDCALLS » 01.01.2007 22:29:25

Der Root müßte sich erstmal einloggen können . Ich denke mal du hast ein anderes Problem.
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Beitrag von FitzeFatze » 01.01.2007 22:37:27

naja, bei gdm kann man sich nur als user anmelden. ich koennte aber via strg,alt + f2 in die konsole. aber was bringts mir? ich verstehe nicht, was diese befehle bringen?! liegt das problem nicht einfach daran, das die option falsch ist ? ich meine vorher hatte ich als user ja die selben rechte?!
egal, ich probiers einfach mal aus. sekuendchen bitte.

die option xyz war nur so gewaehlt, um zu verdeutlichen, was falsch scheint.


edit:
soo. befehle als root ausgefuehrt. hatte zur folge das die fehlermeldung
die datei $HOME/.dmrc besitzt ungueltige zugriffsrechte und wird desshalb ignoriert [...]
Die datei sollte im eigentum des benutzes sein und die oktalen Rechte 644 haben
von gdm nicht mehr kommt.

ciao
Zuletzt geändert von FitzeFatze am 01.01.2007 22:58:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von Theophil T. » 01.01.2007 22:50:45

-Du loggst Dich auf Deinem System als root ein. Dessen home-Verzeichnis liegt unter /root, d.h. er kann sich auch einloggen, wenn /home fehlt.
-Dann mountest Du die Partition, die Du für /home verwenden willst "von Hand", also z.B.
# mount /dev/hda7 /<schon existierendes Verzeichnis, z.B. /tmpdata mit mkdir vorher erstellen>
-dann kopierst Du in /<schon existierendes Verzeichnis> die home-Verzeichnisse der Benutzer, d.h. Dein "altes" /home muss gemountet sein.
-Berechtigungen setzen, s.o.
- /etc/fstab ergänzen, s.o.

So sollte eigentlich alles funktionieren.

Gruß Theophil

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Beitrag von KBDCALLS » 01.01.2007 23:01:29

Als User wirst du da eh nix ausrichten können Als wirst du auf die Textkonsole müssen. Poste nochmal die /etc/fstab aber diesmal in unveränderter Form , die Ausgabe von

Code: Alles auswählen

fdisk -l 
und

Code: Alles auswählen

df -h
eventuell noch

Code: Alles auswählen

mount
Eventuell solltest du dir auch mal http://www.debiananwenderhandbuch.de ansehen und durchlesen.
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Beitrag von FitzeFatze » 01.01.2007 23:24:16

soo, jetzt klappt garnichts mehr ;)
auch nach deiner anleitung leider nicht.
hier kommt mal das gewuenschte zeug;

fstab:

Code: Alles auswählen

	# /etc/fstab: static file system information.
#
# <file system> <mount point>   <type>  <options>       <dump>  <pass>
proc            /proc           proc    defaults        0       0
/dev/hda6       /               ext3    defaults,errors=remount-ro 0       1
/dev/hda7      /home(oder mit  /home/elenio getestet)  ext3 default    0  2 
/dev/hda5       none            swap    sw              0       0
/dev/hdd        /media/cdrom0   iso9660 ro,user,noauto  0       0
/dev/fd0        /media/floppy0  auto    rw,user,noauto  0       0
/dev/sda1       /mnt/usb        vfat    rw,user         0       0
/dev/hda8       /mnt/secure     ext3    rw,user        0       0
fdisk:

Code: Alles auswählen

Dateisystem          Größe Benut  Verf Ben% Eingehängt auf
/dev/hda8             4,9G  1,1G  3,5G  24% /
tmpfs                 189M     0  189M   0% /lib/init/rw
udev                   10M   68K   10M   1% /dev
tmpfs                 189M     0  189M   0% /dev/shm
/dev/hda6             6,8G  2,1G  4,4G  32% /usb
df -h

Code: Alles auswählen

/dev/hda8 on / type ext3 (rw,errors=remount-ro)
tmpfs on /lib/init/rw type tmpfs (rw,nosuid,mode=0755)
proc on /proc type proc (rw,noexec,nosuid,nodev)
sysfs on /sys type sysfs (rw,noexec,nosuid,nodev)
procbususb on /proc/bus/usb type usbfs (rw)
udev on /dev type tmpfs (rw,mode=0755)
tmpfs on /dev/shm type tmpfs (rw,nosuid,nodev)
devpts on /dev/pts type devpts (rw,noexec,nosuid,gid=5,mode=620)
/dev/hda6 on /usb type ext3 (rw)
und mount:

Code: Alles auswählen

Disk /dev/hda: 40.0 GB, 40020664320 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 4865 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

   Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/hda1   *           1         637     5116671    7  HPFS/NTFS
/dev/hda2             638        4865    33961410    f  W95 Ext'd (LBA)
/dev/hda5             638         701      514048+  82  Linux swap / Solaris
/dev/hda6             702        1594     7172991   83  Linux
/dev/hda7            1595        4144    20482843+  83  Linux
/dev/hda8            4145        4782     5124703+  83  Linux
/dev/hda9            4783        4865      666666    6  FAT16

adios

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Beitrag von Master Mayhem » 02.01.2007 19:42:05

Nabend!

:lol: - Sorry son kleines Lachen kann ich mir nicht verkneifen, alleine das Ausgaben-posten-Rätsel ist zu geil, welche Ausgabe passt zu welcher Überschrift... 8)

Also /etc/fstab ist schonmal richtig beschriftet und die Klammern würd ich schonmal wegmachen und auf /home mounten, nicht auf /home/user - das macht wenig Sinn eine Partition nur für einen User anzulegen.
Und in der Zeile für die /home partition /dev/hda7 muss es 'defaults' und nicht 'default' heissen!

Das was du mit fdisk beschreibst, ist die Ausgabe von 'df -h' und zeigt, genau wie 'mount' (was du als df -h überschrieben hast), dass /dev/hda7 nicht gemountet ist.

Dass eine Partition, die mit ext3 formatiert sein könnte, existiert zeigt die Ausgabe von 'fdisk -l /dev/hda' (da warst du der Überzeugung die Ausgabe von 'mount' zu erhalten...).

Versuch mal als root nen 'mount /home' und gib uns die Fehlerausgabe, falls 'mount', oder 'df -h' dann nicht sagt, es sei gemountet.

mfg tyler

p.s.: in so einem Fall geht man mit STRG+ALT+F1 auf die erste Konsole und führt Reparaturarbeiten von dort aus, als root. Da gibts auch browser (lynx, links2, etc) die man auf der zweiten konsole starten kann - nicht grafisch einloggen als root!
Editorenklassiker wie vi oder emacs muss man sich nicht mehr antun in der Zeit von mcedit, joe, etc..

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Beitrag von garibaldi » 02.01.2007 20:00:11

@Master Mayhem:
Master Mayhem hat geschrieben:Editorenklassiker wie vi oder emacs muss man sich nicht mehr antun in der Zeit von mcedit, joe, etc..
Du kriegst gleich Klassenkloppe!

@FitzeFatze: Ich denke auch, das fehlende s von defaults wird es sein.

Zur Verwirrung mit den Postings: Am besten ist es, den Befehl samt Ausgabe in einen Code-Tag zu schreiben, dann ist es am besten nachvollziehbar. Beispiel:

Code: Alles auswählen

guybrush@marvin:~$ cowsay -f tux So soll das sein.
 ___________________
< So soll das sein. >
 -------------------
   \
    \
        .--.
       |o_o |
       |:_/ |
      //   \ \
     (|     | )
    /'\_   _/`\
    \___)=(___/

guybrush@marvin:~$
Gruß, garibaldi
Was einer im Reiche der Wahrheit erwirbt, hat er allen erworben... -- Schiller

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Beitrag von KBDCALLS » 02.01.2007 20:15:05

Und das wichtigste in unveränderter Form , ohne irgenwelche Kommentare , seien sie noch so gut gemeint. Wenn dann höchstens unten drunter.
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.

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cosmac
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Beitrag von cosmac » 02.01.2007 20:24:52

Und, genauso wichtig: in unveränderter Form, ohne irgendwas wegzulassen,
und wenn's noch so unwichtig aussieht. Gerade da liegt evt. der Fehler ;)
Beware of programmers who carry screwdrivers.

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Beitrag von FitzeFatze » 02.01.2007 23:14:11

harhar, ich ohrfeige mich grade..

-also erstmal, ich wuerde sagen: thema erledigt. ich habe formatiert :)

-dann wollte ich mich noch schnell rausreden, wegen der falschen bezeichnungen.
ich habe sie via "> xyz.txt" kopiert und im nachhinein nurnoch schnell kopiert ! ;)

- in der konsole hab ich auch gearbeitet und zum posten mein 2. system hochgefahren.
-jup, sorry wegen der aenderungen im code.

so merci an alle die so hilfsbereit waren!

ciao

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