Verschlüsseltes Backup

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
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loi
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Verschlüsseltes Backup

Beitrag von loi » 25.12.2006 22:04:55

Hi,

Ich habe neulich versucht, einen Weg zu beschreiben, wie man ein iso-image Backup macht.
Die besonderheit ist, dass alles verschlüsselt sein soll und die cd auf allen sagen wir mal aktuellen Debian sid systemen lesbar sein soll, insofern man das passwort kennt.

Mein weg ist folgender.
Zuerst ein iso-image erzeugen und verschlüsseln:

Code: Alles auswählen

genisoimage -r /pfad/zu/den/daten | aespipe -H sha512 -e aes256 > backup_image.iso
Das wärs ja eigentlich schon.

Gemountet habe ich das so:

Code: Alles auswählen

losetup /dev/loopX backup_image.iso
cryptsetup -c aes -s 256 -h sha512 create crypto_backup /dev/loopX
mount /dev/mapper/crypto_backup /mnt
Das ist relativ aufwendig, vor allem da ich alles als root machen muss.

Nun meine Fragen dazu:
1.) Ist das "sicher"? Also ist das ein guter Weg, das so zu machen?
Vielleicht kennt jemand eine Abkürzung?

2.) Kann ich das mounten abkürzen?
(Wenn ich eine cd habe, entfällt ja zumindest der losetup ...)
Bzw als User machen ohne dabei irgendwo Sicherheitsprobleme zu bekommen?
(Alles mittels sudo ist wohl keine gute Idee?)

Die Quelle dazu war dieser Thread im GentooForum:
http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-295727.html
Dort wird es viel komplizierter und zweistufig gemacht.
Was könnte der Vorteil sein?

Bei mir resultiert einfach eine "ungültige" cd, auf der es auf den ersten Blick nur Bitmüll hat.
So muss ich zum mounten auch /dev/hdX nehmen und nicht /dev/cdrom ...
Aber das ist ja eigentlich nur von Vorteil? Schlussendlich brenne ich nichts weiter als eine verschlüsselte Containerdatei, was den Vorteil hat, dass ich ganz einfach auch für dvd, usbsticks etc das selbe vorgehen wählen kann.


Mfg Loi

cosmac
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Beitrag von cosmac » 28.12.2006 00:22:14

hi,

Ziemlich frisch aus der Bahnhofsbuchhandlung:
Linux-Magazin Sonderheft
Nr. 01/2007, Seite 58: "Scheiben dicht"
Crypto-CDs: verschlüsselte Silberscheiben bequem selbst gebrannt

Aber so richtig toll finde ich verschlüsselte Backups nicht. Wenn man
ein Backup braucht, ist eh schon Stress angesagt, da sollte die Technik
so einfach wie möglich sein. In ein paar Jahren ist man froh, wenn man
die CDs überhaupt noch lesen kann und einen Kernel mit dem passenden
Crypto-Modul hat. Und dann muss man sich auch noch an das Passwort
erinnern...
Beware of programmers who carry screwdrivers.

loi
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Beitrag von loi » 28.12.2006 02:46:16

Hi,

Einerseits ja, Kernel modul ist noch das geringste.
(Wenn man regelmässig genug backupt, dann braucht man das von vor x Jahren nicht mehr, da mach ich mir also keine Sorgen.)
Andererseits, ein Backup von einer Verschlüsselten Platten in Plain Text?
Dann kann ich mir den ganzen Aufwand sparen ...

Mfg Loi

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thorben
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Beitrag von thorben » 28.12.2006 18:38:47

moin,
was spricht gegen ein verschlüsseltes zip`?

gruß
thorben

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