Headcrash was nun?

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
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Gottvonallem
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Headcrash was nun?

Beitrag von Gottvonallem » 15.12.2006 20:22:18

Also gerade ist mir meine Bootplatte mit Kernel etc. durch einen Headcrash kaputt gegangen. Ich suche nun eine möglichst schmerzlose Variante wieder in mein Debiansystem zu booten ohne es neu installieren zu müssen. Dadurch dass die ganze Partition weg ist dürfte auch mein Kernel etc. weg sein. Ich hab aber noch ein kompiliertes .deb-Packet auf der Platte (ist ein Homebrew Kernel). Gibt es irgendeine Möglichkeit die jetzigen Daten (und Programme) auf den anderen Partitionen weiter zu nutzen? Achja ich hab kein alternatives *nix System zur Verfügung mit dem ich irgendwelche Daten auslesen könnte bzw. ist dieses System ziemlich mit Software vollinstalliert die nicht aus offiziellen Quellen stammt und die ich gerne behalten würde.

mfg ein ziemlich hilfloser Gva

Zwerg
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Beitrag von Zwerg » 15.12.2006 20:36:50

Mit Livecds wie Knoppix kann man in solchen Momenten immer gut etwas anfangen.

Gottvonallem
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Beitrag von Gottvonallem » 15.12.2006 20:45:10

Na Rat mal mit was ich grad online bin. ;).
Ich meine bloß wie ich das ganze wieder gebootet bekomme da ich keinen Bock habe das ganze nochmal neu zu installieren.

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Leonidas
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Beitrag von Leonidas » 15.12.2006 22:34:34

Also wenn das wirklich ein Headcrash war, dann kannst du die Platte vergessen. Dann gibt es so Services wie Ontrack, aber ob die sich lohnen ist eine andere Sache.
Wir wollten einen Marsch spielen, aber wir hatten nur Xylophone.

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Beitrag von H4kk3r » 15.12.2006 22:40:57

Wenn es nur die Boot-Partition war, was ich hoffe, brauchst du einen Kernel und Grub im MBR.

Grub (gegebenenfalls anpassen):

Code: Alles auswählen

bash# grub
grub> root (hd0)
grub> setup (hd0,0)
grub> quit
Das mit dem Kernel ist so eine Sache.

Hattest du auch einen Debian-Kernel drauf? Wenn ja, welchen?
Gruß, Marcus

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Beitrag von Leonidas » 15.12.2006 23:23:22

H4kk3r hat geschrieben:Wenn es nur die Boot-Partition war, was ich hoffe, brauchst du einen Kernel und Grub im MBR.
Will ja nicht nerven, aber - bitte lest euch die Definition von Head-Crash durch. Daraus folgt, dass nicht nur einzelne Partitionen betroffen sind sondern die Platte physisch kaputt ist.
Außer Gottvonallen hatte eigentlich gar keinen Head-Crash.
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Re: Headcrash was nun?

Beitrag von H4kk3r » 15.12.2006 23:24:55

Gottvonallem hat geschrieben:Also gerade ist mir meine Bootplatte mit Kernel etc. durch einen Headcrash kaputt gegangen. Ich suche nun eine möglichst schmerzlose Variante wieder in mein Debiansystem zu booten ohne es neu installieren zu müssen.
Ich verstehe das so: Er hat eine Platte mit nur einer Partition zum Booten.
Gruß, Marcus

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Re: Headcrash was nun?

Beitrag von Leonidas » 15.12.2006 23:53:15

H4kk3r hat geschrieben:Ich verstehe das so: Er hat eine Platte mit nur einer Partition zum Booten.
Oh, mein Fehler, sorry. :oops:

Na dann bleibt zu hoffen dass die Daten von Gottvonallen tatsächlich auf einer anderen Platte waren (im witeren text geht es nämlich um "andere Partitionen" wo ich eigentlich "andere Festplatten" geschrieben hätte).

Das system zu booten sollte kein großes Probelm sein, man braucht dazu nur eine brauchbare LiveCD, wozu ich immer Knoppix im Runlevel 2 starte. Dann die alte / Partition mounten, diese chrooten, einen neuen /boot Ordner anlegen (entweder neue Partition oder auf der root-Partition), grub neu installieren, Kernel neu installieren, chroot verlassen und dann sollte es eigentlich gehen.
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Beitrag von Gottvonallem » 16.12.2006 10:59:08

Also mein Kernel ist selbstgebacken (2.6.19). Ich hab ihn aber noch auf einer anderen Platte als selbstgepacktes .deb-Packet rumliegen. Und das kompilierte Image ist auch noch da. Das Problem ist halt dass ich keine Lust habe mein ganzes System nochmal neu zu installieren weils wie gesagt mit sehr vielen non-Debianprogrammen versehen ist.

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Beitrag von Leonidas » 16.12.2006 11:17:18

Wie gesagt, du baust dir einen /boot-Ordner in der besagten chroot zusammen und installierst deinen eigenen Kernel mit dpkg -i.
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Beitrag von Gottvonallem » 16.12.2006 14:09:03

So it works. :) Ich hab einfach die Wurzelpartition kopiert und dann das gesamte System neu aufgesetzt die kopierte Partition nach dem Booten gemountet und alle wichtigen Konfigdateien kopiert. Ein paar Softwaresachen müssen noch kompiliert werden danach dürfte es aber gehen.

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