Debian und NTFS?

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
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matze-ed7
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Debian und NTFS?

Beitrag von matze-ed7 » 18.09.2006 14:30:10

Hallo,

wollte nur mal wissen ob ich unter/mit Debian eine NTFS oder FAT32 Partition auf der Festplatte einrichten kann und diese dann vom laufenden Debian OS lesen und auch beschreieben kann?

Gruss Matze

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herrchen
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Re: Debian und NTFS?

Beitrag von herrchen » 18.09.2006 14:38:18

matze-ed7 hat geschrieben:ob ich unter/mit Debian eine NTFS oder FAT32 Partition auf der Festplatte einrichten kann und diese dann vom laufenden Debian OS lesen und auch beschreieben kann?
FAT32 kannst du problemlos erstellen und verwenden.
NTFS ist ohne weiteres erstmal nur zu lesen.

für weitere infos bitte google oder forensuche verwenden.

herrchen

nepos
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Beitrag von nepos » 18.09.2006 14:39:06

FAT32 ohne Probleme. NTFS geht nur lesend. Der Treiber im Kernel ist immer noch experimentell. Lesen stellt kein Problem dar, schreiben geht glaube ich nur, wenn sich die Groesse der Datei nicht aendert und noch paar Einschraenkungen.
Wenn du das als Austauschverzeichnis nutzen willst, solltest du FAT32 nehmen.

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Tekilla
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Beitrag von Tekilla » 18.09.2006 15:21:17

NTFS geht nur lesend
Das stimmt so nicht ganz. Mit ntfs-3g kann man problemlos schreibend und lesend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Nähere Infos gibt es hier: http://wiki.linux-ntfs.org/doku.php?id=ntfs-3g
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Beitrag von nepos » 18.09.2006 15:44:42

Ok, stimmt, den hab ich vergessen. Aber so 100% ist das auch immer noch nicht... Nur wesentlich besser als das normale NTFS im Kernel.

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Beitrag von captain nemo » 02.11.2006 23:17:02

Tekilla hat geschrieben:
NTFS geht nur lesend
Das stimmt so nicht ganz. Mit ntfs-3g kann man problemlos schreibend und lesend auf NTFS-Partitionen zugreifen. Nähere Infos gibt es hier: http://wiki.linux-ntfs.org/doku.php?id=ntfs-3g
ist die aussage immer noch korrekt? gibt es was neueres besseres? habt ihr damit erfahrung im normalbetrieb?
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Beitrag von KBDCALLS » 02.11.2006 23:32:28

Mit wichtigen Daten sollte man sich nicht auf experimente einlassen. Zumal das sowieso ein Lotterispiel sein wird. Was heute funktioniert kann morgen schon nicht mehr funktionieren. Spätestens dann wenn Microsoft eine neue Version von NTFS bringt.
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.

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Beitrag von captain nemo » 02.11.2006 23:45:26

mh ok vielen dank dann werd ich denke ich erstmal beim lesenden zugriff bleiben und vielleicht nen bissel mehr platz freimachen für ne fat32 partition.... muss ich überlegen.
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Beitrag von Teddybear » 03.11.2006 07:20:42

KBDCALLS hat geschrieben:Mit wichtigen Daten sollte man sich nicht auf experimente einlassen. Zumal das sowieso ein Lotterispiel sein wird. Was heute funktioniert kann morgen schon nicht mehr funktionieren. Spätestens dann wenn Microsoft eine neue Version von NTFS bringt.
Moin

also NTFS3G ist kompatibel mit der derzeit aktuellen NTFS Version 3.. und diese ist die, die Vista mit bringt
Zuletzt geändert von Teddybear am 03.11.2006 12:47:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Tekilla » 03.11.2006 11:46:49

Ich nutze NTFS3G nun schon seit geraumer Zeit und schreibe auch häufig auf die NTFS-Partition und konnte bisher noch keinerlei Datenkorruption feststellen. Also meines Erachtens kann man NTFS3G nur empfehlen!
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Beitrag von nepos » 03.11.2006 12:44:04

Habs mittlerweile auch bei mir im Einsatz und NTFS-3G sieht echt gut aus jo :)

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holgerw
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Beitrag von holgerw » 03.11.2006 14:26:05

nepos hat geschrieben:Habs mittlerweile auch bei mir im Einsatz und NTFS-3G sieht echt gut aus jo :)
Dito, allerdings ist Vorsicht angeraten:

Auch als User habe ich vollen Schreibzugriff auf alle Dateien der ntfs Partition, das heißt, ich kann mir unter Linux wunderbar das Windows XP zerschießen, wenn ich ausversehen systemwichtige Dateien lösche.

Beste Grüße,
Holger

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Beitrag von nepos » 03.11.2006 14:35:26

Das ist mal klar :)

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