Verstehe nicht wie man NTFS unter Debian mounted.

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
Antworten
RichHack
Beiträge: 19
Registriert: 23.09.2006 18:58:57

Verstehe nicht wie man NTFS unter Debian mounted.

Beitrag von RichHack » 15.10.2006 19:06:05

Hi Leute!

Ich habe ein großes verständnis Problem.
Ich möchte im Vorraus sagen, dass ich noch nie irgendwas mit Linux gemacht habe.

Im Internet gibt es jede menge Anleitungen, wie man Windowspartitionen unter Linux mounted. Nun habe ich mir mal einige davon durch gelesen und verstehe nicht wo ich was verändern muss um meine Windowspartitionen zu mounten.

Ich habe schon mal was in die fstab geschrieben, konnte jedoch nicht speichern. Nun habe ich mal genauer gelesen und da stand das ich root sein muss.

Nun min ich aber zu blöd mich als root anzumelden.

Ich möchte nur noch neben bei bemerken:
Ich habe 3 NTFS Partitionen die ich einbinden will und habe eine Festplatte mit SATTA anschluss.

Er wäre sehr freundlich wenn mir jemand von euch helfen kann, ich bin vollkommen verwirrt.

Vielen, vielen Dank schon einmal im Vorraus.

Benutzeravatar
blueflidge
Beiträge: 1414
Registriert: 31.01.2005 10:16:49
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
Wohnort: bei Bonn

Beitrag von blueflidge » 15.10.2006 20:33:06

Welche Version von Debian setzt Du ein? Sarge oder Etch?

Als root kann und sollte man sich auch nicht einloggen. Am einfachsten geht es, wenn Du ein Terminal öffnest, eingibst, gefolgt von Enter und Deinem root-Passwort.
Dann hast Du root-Rechte solange Du das Terminal offen hast (oder die root-Rechte beendest mit exit).
Jetzt kannst Du mit vim o.ä. Deine fstab bearbeiten:

Code: Alles auswählen

vim /etc/fstab
Beste Grüße
Tamara
The Debian Women Project

Benutzeravatar
hitch
Beiträge: 856
Registriert: 21.12.2001 23:38:24
Wohnort: Im Exil

Beitrag von hitch » 15.10.2006 21:20:33

Du solltest noch wissen, daß der aktuelle Treiber für ntfs nur lesenden Zugriff hat.
bzw. der Schreibzugriff ist noch zu beta, als das er im Produkiveinsatz benutzt werden könnte.

marcus

Benutzeravatar
bse
Beiträge: 468
Registriert: 19.03.2006 19:58:00
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz

Beitrag von bse » 16.10.2006 11:26:49

Der Schreibsupport gilt als sicher, nur kann er noch nicht alles. Es können Operationen fehlschlagen, was dann aber keinen Datenverlust bedeutet, sondern eben nur dass der Treiber das noch nicht kann.

RichHack
Beiträge: 19
Registriert: 23.09.2006 18:58:57

Beitrag von RichHack » 16.10.2006 13:31:28

Ich habe mir Debian Etch installiert.
Was muss ich denn machen wenn ich eine SATA-Festplatte habe?

nepos
Beiträge: 5238
Registriert: 05.01.2005 10:08:12

Beitrag von nepos » 16.10.2006 14:06:36

Haengt davon im. Im Prinzip musst du den korrekten Treiber fuer deinen Chipsatz laden.
Ansonsten ist ne SATA-Platte nix spezielles in der Handhabung.

Benutzeravatar
Teddybear
Beiträge: 3163
Registriert: 07.05.2005 13:52:55
Lizenz eigener Beiträge: GNU Free Documentation License
Wohnort: Altomünster
Kontaktdaten:

Beitrag von Teddybear » 16.10.2006 14:09:52

Moin

Also NTFS Schreibsupport habe ich mit ntfs-3g seit einiger Zeit erfolgreich im Einsatz.. Ohne bisherige fehler oder probleme..

Greetz Sascha
Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen!
Oscar Wilde

Mod-Voice / My Voice

RichHack
Beiträge: 19
Registriert: 23.09.2006 18:58:57

Beitrag von RichHack » 16.10.2006 14:37:18

Ich verstehe nicht was z.B. dieses Beispiel aus einer Anleitung bedeutet:
mount /dev/hda1 /mnt/windows -o umask=0222,nls=utf8

Bei mir steht an der Stelle vom hda1 immer sda8 und was bedeutet das alles hinter dem hda1?

Ich habe das Beispiel von dieser Seite:
http://www.pro-linux.de/berichte/ntfs.html#ToC3

Benutzeravatar
herrchen
Beiträge: 3257
Registriert: 15.08.2005 20:45:28
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
Wohnort: Berlin

Beitrag von herrchen » 16.10.2006 14:42:49

RichHack hat geschrieben:was bedeutet das alles hinter dem hda1?
?
das wird doch in deinem link erklärt.

herrchen

RichHack
Beiträge: 19
Registriert: 23.09.2006 18:58:57

Beitrag von RichHack » 16.10.2006 14:51:59

Aber ich verstehe nicht was die ganzen Zahlen dahinter bedeuten.

nepos
Beiträge: 5238
Registriert: 05.01.2005 10:08:12

Beitrag von nepos » 16.10.2006 14:57:21

Also, man fstab erklaert schon mal einiges dazu.
Dann mal im einzelnen dazu, was mount /dev/hda1 /mnt/windows -o umask=0222,nls=utf8 so alles bedeutet:
- /dev/hda1 - Das Device oder besser, die Partition, das gemountet werden soll
- /mnt/windows - Der Mountpoint, sprich hier wird die Partition ins Dateisystem eingebunden
- -o sind die Optionen:
- umask=0222 - Die Umask legt fest, mit welchen Rechten die Daten eingebunden werden sollen
- nls=utf8 - Legt fest, dass fuer Datei- und Verzeichnisnamen UTF8 zur Zeichenkodierung genutzt werden soll

RichHack
Beiträge: 19
Registriert: 23.09.2006 18:58:57

Beitrag von RichHack » 16.10.2006 15:10:44

Also wenn ich jetzt meine 3 NTFS Partitionen einbinden möchte muss ich nur die passende Partitionsnummer wissen und muss das alles in die fstab rein schreibe?

nepos
Beiträge: 5238
Registriert: 05.01.2005 10:08:12

Beitrag von nepos » 16.10.2006 15:15:10

Im Prinzip ja. Wie gesagt, schau dir auch mal die Manpage zur /etc/fstab und zum Befehl mount an. Und natuerlich sollte fuer jede Partition ein eigener Mountpoint vorhanden sein. Den muesstest du vorher erstmal anlegen.

RichHack
Beiträge: 19
Registriert: 23.09.2006 18:58:57

Beitrag von RichHack » 16.10.2006 15:17:47

Wie lege ich für jede Partition einen extra mount Punkt an?
Ich lerne gerne was dazu. :P

RichHack
Beiträge: 19
Registriert: 23.09.2006 18:58:57

Beitrag von RichHack » 16.10.2006 15:30:53

Warum kann ich die anderen zwei Partitionen nicht auch darein hängen?

Heißt das ich muss für jede Partition einen extra Ordner anlegen?

nepos
Beiträge: 5238
Registriert: 05.01.2005 10:08:12

Beitrag von nepos » 16.10.2006 15:36:39

Also, einen Mountpoint legst du mit mkdir an. Im Prinzip ist ein Mountpoint einfach ein Verzeichnis. Beispiel:

Code: Alles auswählen

mkdir /mnt/windows2
legt das Verzeichnis windows2 unter /mnt/ an.
Du kannst mehrere Partitionen in das gleiche Verzeichnis mounten. Allerdings wird dann der alte Inhalt verborgen. Deshalb musst du fuer jede Partition, die du mounten willst einen eigenen Mountpoint anlegen.

PS: Eventuell solltest du dir mal ein wenig die Grundlagen von Linux zu Gemuete fuehren.

RichHack
Beiträge: 19
Registriert: 23.09.2006 18:58:57

Beitrag von RichHack » 16.10.2006 16:14:13

Habe ich vor, das ist sehr anstrengend immer Leute zufragen.
Jetzt habe ich aber noch ein Problem:
Ich kann meine fstab nicht überschreiben.

Ich habe im Terminal su und mein Passwort eingegeben und dieses offen gelassen. Trotzdem kann ich nicht die fstab überschreiben.

Ich verstehe das jetzt nicht.

Benutzeravatar
GoKi
Beiträge: 2068
Registriert: 04.07.2003 23:08:56
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz

Beitrag von GoKi » 16.10.2006 16:21:58

Du musst dann schon von diesem Terminal aus die fstab bearbeiten. Nur die Porgramme, die in diesem Terminal gestartet werden, laufen anschließend mit Root-Rechten.
MfG GoKi
:wq

RichHack
Beiträge: 19
Registriert: 23.09.2006 18:58:57

Beitrag von RichHack » 16.10.2006 16:25:44

Wie kann ich direkt was in der fstab endern?

nepos
Beiträge: 5238
Registriert: 05.01.2005 10:08:12

Beitrag von nepos » 16.10.2006 16:43:46

Ok, du machst eine Konsole/Terminal auf, du gibst su ein, tipperst das root-Passwort. Damit bist du nun erstmal root. Danach kannst du mit einem Editor deiner Wahl, den du in diesem Fenster startest die /etc/fstab bearbeiten.
Wichtig ist, wie schon gesagt wurde, dass du den Editor aus der Konsole startest, in der du dich vorher zum root gemacht hast.

RichHack
Beiträge: 19
Registriert: 23.09.2006 18:58:57

Beitrag von RichHack » 16.10.2006 16:50:00

Vielen Dank!

Ich werde mir erstamal ein Buch holen, wo die ganzen Befehle für die Konsole drin stehen.

Vielen dank für deine Hilfe, ich bin dir sehr verbunden.

nepos
Beiträge: 5238
Registriert: 05.01.2005 10:08:12

Beitrag von nepos » 16.10.2006 16:54:29

Das Debiananwenderhandbuch kannst du schon mal online lesen. Ich glaube, ab Etch ist es auch Teil von Debian direkt.

Benutzeravatar
holgerw
Beiträge: 1489
Registriert: 13.03.2003 16:19:00
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
Wohnort: Marburg

Beitrag von holgerw » 16.10.2006 17:34:59

Hi,
Das Debiananwenderhandbuch kannst du schon mal online lesen. Ich glaube, ab Etch ist es auch Teil von Debian direkt.
Stimmt, ist mittlerweile in Etch, ich habe es mir eben mal installiert, das Buch bezieht sich zur Zeit noch auf Sarge.

Beste Grüße,
Holger

Antworten