No Space left on device

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
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-BuTcher-
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No Space left on device

Beitrag von -BuTcher- » 25.09.2006 18:37:34

Ich habe auf meinem Rootserver 3 Enemy Territory Gameserver, Teamspeak und
diverse andere kleinere Anwendungen für unseren Clan laufen.

Zur Zeit für ET einen Benutzer für Teamspeak und so weiter. Diese
liegen alle in /home/<benutzer> --> Insgesamt sind es 9 Benutzer

Benutzer lege ich immer mit folgender Synthax an "useradd -d /home/<benutzer> -m <benutzer>

Mein System: http://www.hetzner.de/rootserver.html DS3000
OS: Debian 3.1 32bit Standard Minimal Image

Sprich 2x160GB Platte denk ist in meinem Fall jetzt hier die wichtigste Info für euch

Mein Problem seit gestern ist folgendes. Ich habe einen neuen Benutzer angelegt für psyBNC (IRC Bouncer) und wollte in /home/bnc/ einen Ortner files mit dem Benutzer bnc anlegen. Daraufhin gab mir Linux folgende Meldung zurück "\mkdir: cannot create directory `files\': No space left on device\". Heißt ja für mich das ich keine Platz mehr auf der Platte hab. Daraufhin hab ich mit dem Befehl \"df -h\" geschaut und der hat mir dann gesagt Usage: 100%. Leider hab ich im Bezug auf das Dateisysthem in Linux noch keine Erfahrung deshalb wende ich mich an euch.

OS: Denk mal das hat unter 1GB
Dateigröße von mir hochgeladen bzw. vom Netz geladen ~10GB

= Summe: ~11GB von 160GB oder besser 320GB sprich da sollte noch was Platz haben :D

Desweiteren kommt dazu das meine Gameserver einfach abschmieren weil der Server keine Logdatein schreiben kann eben weil kein platz da ist. Teamspeak hat dadurch auch das Problem das es amschmirt.

Am Vormittag hab ich dann an Hetzner ein Support Ticket geschrieben die haben dazu gemeint bei der Minimal Installation gibt es nur eine Partition somit fällt für mich weg das /home/ in einer zu kleinen Partition liegen könnte.

--> Desweiteren, wenn ich als Benutzer root in home einen Ortner anlege kommt keine Fehlermeldung. Nur eben als Benutzer bnc bzw. auch alle alten Benutzer lassen auch keine Ortner mehr anlegen, fällt somit auch weg das die Rechtevergabe nicht stimmt. Dateiattribute lassen sich mit jedem User setzten.

So, ich hoffe mein Post ist verständlich falls nicht steh ich für antworten zur verfügung und bin für jede Hilfe dankbar.

Spasswolf
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Beitrag von Spasswolf » 25.09.2006 18:45:49

Poste mal die Ausgaben von

Code: Alles auswählen

fdisk -l
mount
df -h

-BuTcher-
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Beitrag von -BuTcher- » 25.09.2006 18:59:38

debian31m:~# fdisk -l

Disk /dev/sda: 160.0 GB, 160041885696 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 19457 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 1 261 2096451 82 Linux swap / Solaris
/dev/sda2 262 19457 154191870 83 Linux

Disk /dev/sdb: 160.0 GB, 160041885696 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 19457 cylinders
Units = cylinders of 16065 * 512 = 8225280 bytes

Disk /dev/sdb doesn't contain a valid partition table
debian31m:~# mount
/dev/sda2 on / type ext3 (rw)
proc on /proc type proc (rw)
sysfs on /sys type sysfs (rw)
devpts on /dev/pts type devpts (rw,gid=5,mode=620)
tmpfs on /dev/shm type tmpfs (rw)
usbfs on /proc/bus/usb type usbfs (rw)
debian31m:~# df -h
Filesystem Size Used Avail Use% Mounted on
/dev/sda2 145G 138G 0 100% /
tmpfs 506M 0 506M 0% /dev/shm
debian31m:~#

fake
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Beitrag von fake » 25.09.2006 19:11:09

Da hilft nur Platz schaffen:
Als erstes kannst du mal "apt-get clean" aufrufen, das entfernt alle .debs in /var/cache/apt/archives

http://linux-weblog.de

-BuTcher-
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Beitrag von -BuTcher- » 25.09.2006 19:16:04

Das hab ich schon gemacht das hilft mir nur grad gar nicht

Logdatein können in net mal 2 Monaten 150GB an Platz verschwenden und Liniux hat ja wohl net mehr als 1GB und wenns 10 hätt wär da noch genug Platz. Ich würd gern an die Fehlerquelle der Datenmenge.

Welche Programme verursachen rießen Log Datein?!


Edit:

Nebenbei: Ein Kollege hat grad alle Ortner zusammensummiert und kommt auch nur auf 9GB Gesamtgröße wie ich im ersten post schon geschrieben hab und eben mit dem Befehl auf 138GB. Irgendwo ist da ein Hund begraben nur wo?!

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hupfdule
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Beitrag von hupfdule » 25.09.2006 19:19:08

Schau doch mal in /var/log, welche Dateien da so groß sind.

-BuTcher-
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Beitrag von -BuTcher- » 25.09.2006 19:21:13

die größte is von apache acces.log und hat 2mb

HILFE :/ Keine Ideen nix?

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I.C.Wiener
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Beitrag von I.C.Wiener » 25.09.2006 19:53:56

Probiere dich mal durch den folgenden Thread: http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?t=73028

MfG
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herrchen
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Beitrag von herrchen » 25.09.2006 19:55:05

-BuTcher- hat geschrieben:Keine Ideen nix?
du könntest mit dem programm "du" rausfinden, wo der hammer hängt.

herrchen

ps. deine zweite festplatte ist nicht partitioniert und wird auch nicht verwendet.

knucklehead23
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Beitrag von knucklehead23 » 25.09.2006 19:55:29

Was sagt denn ein

Code: Alles auswählen

du -sh /*

MfG

Jan


edit: Ok, herrchen war schneller ;-)

-BuTcher-
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Beitrag von -BuTcher- » 25.09.2006 20:24:10

So liebe Leute Problem gelöst

Hab gerade mit nem Kumpel seit ner Stunde den Root umgehaun. Es lief ein User mit Namen: #1000 --> Command: Linux_Server ist laut diversen Foren Teamspeak

User #1000 PIDs gekillt und siehe da die größe der HDD war auf einmal bei ~8GB und es ging wieder alles kein plan was das genau sollte. Die Server.ini vom Teamspeak Server war zerschossen und die log von TS hat nen Error mit SQL datenbank ausgegeben gehabt.

Desweiteren hat sich ein unbekannter eine Datei von meinem Apache saugen wollen die eigendlich nicht sichtbar ist. Ich will gar nicht wissen wie der unsichtbare Datein im Browser sehen kann. Hackangriff Ja/Nein? kein Plan von meiner Seite

Auf jeden fall läuft wieder alles und Danke an alle

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herrchen
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Beitrag von herrchen » 25.09.2006 20:27:18

-BuTcher- hat geschrieben:kein Plan von meiner Seite
dann ist ein root-server leider nicht das richtige für dich.

herrchen

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Beitrag von -BuTcher- » 25.09.2006 20:55:40

herrchen hat geschrieben:
-BuTcher- hat geschrieben:kein Plan von meiner Seite
dann ist ein root-server leider nicht das richtige für dich.

herrchen
Ein spammer muss es immer geben. Liebes Herrchen von nix kommt nix und wenn man sich net irgendwie anfängt wird da auch nix. Nebenbei du bist sicher als Linux Pro User auf die Welt gekommen und musstest nix fragen oder dir erklären lassen stimmts. 2 scheiß Posts in einem Thread da würd ich mir was denken und du konntest mir so nebenbei nicht helfen. Allen anderen Danke nochmal für die Hilfe

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herrchen
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Beitrag von herrchen » 25.09.2006 21:07:54

-BuTcher- hat geschrieben:Nebenbei du bist sicher als Linux Pro User auf die Welt gekommen und musstest nix fragen oder dir erklären lassen stimmts.
nein.
allerdings habe ich nicht mit einem root-server angefangen.
2 scheiß Posts in einem Thread da würd ich mir was denken und du konntest mir so nebenbei nicht helfen.
was war denn an meinem ersten post "scheisse"?
hast du es womöglich nicht verstanden?

herrchen

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I.C.Wiener
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Beitrag von I.C.Wiener » 25.09.2006 21:16:03

Die Rootserver vieler Anfänger werden als Spamboxen oder Trojanerschleudern verwendet. Ich schreibe absichtlich "verwendet", weil viele Anfänger ihre Rechner regelrecht anbieten.

Einen Server aufzusetzen sollte man IMHO vorher zu Hause machen und das System kennenlernen. Wer das nicht möchte, muss eben mit etwas Gegenwind rechnen.

MfG
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Silke
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Beitrag von Silke » 26.09.2006 07:13:35

Moin,
-BuTcher- hat geschrieben: 2 scheiß Posts in einem Thread da würd ich mir was denken und du konntest mir so nebenbei nicht helfen. Allen anderen Danke nochmal für die Hilfe
das ist ja ein sehr netter Einstieg. Ich würde potenzielle zukünftige Helfer nicht gleich so
vergrätzen - nur weil der Befehl "du" dir nichts sagt, heißt das noch lange nicht, dass es kein
guter Tipp war.

Ich schließe mich übrigens voll und ganz herrchens Meinung an, dass ein Rootserver nicht
unbedingt das richtige Mittel für den Einstieg ist. Du solltest lernen, mit Kritik umzugehen.

Was ist nur aus dem guten alten "ich stell mir zuhause einen Rechner hin und konfiguriere in
aller Ruhe und Sicherheit solange rum, bis ichs kann" geworden?

Gruß,

- Silke -
Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
- Kurt Tucholsky -

jaywalker
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Beitrag von jaywalker » 26.09.2006 10:03:39

Ich bin auch auf herrchens Seite. So allmählich würde ich mir zutrauen, einen root-Server einigermassen sicher konfigurieren zu können - nach mindestens 7 Jahren Linux-Erfahrung...

Grüße
Heiner

nepos
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Beitrag von nepos » 26.09.2006 10:13:32

Ich wuerde Herrchens Posting nicht als Angriff oder so sehen. Es ist eigentlich nur eine gut gemeinte Warnung an dich.
Leider haben zuviele, die kaum Ahnung von Linux haben fuer die paar Euro einen Root-Server und machen damit leider immer wieder Fehler, die einige Leute im Netz ganz gern ausnutzen. Das geht von Bot-Rechner fuer DDOS-Angriffe ueber Spam-Relays hin zu FTP-Servern, auf denen Raubkopien, Kinderpornos und aehnlicher Kram getauscht wird.
Wenn dann die Polizei vor deiner Tuer steht, bist erstmal du verantwortlich, denn es ist dein Rechner, auf dem das ganze gelaufen ist...

Von daher, nimms nicht persoenlich sondern einfach als gut gemeinten Rat!

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Beitrag von -BuTcher- » 26.09.2006 12:00:56

PLZ Close und PLZ delete my ACC

Zum Glück hatte ich die letzten 4 Jahre kein Problem mit meinen bis Dato 3ten Root Server aber naja vielleicht draut ihr euch ja mal nach xx Jahren Linux mal einen zu mieten.

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Silke
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Beitrag von Silke » 26.09.2006 13:32:36

Das nenn ich Charakter ... wir haben was wir wollten, also können wir jetzt schön um uns treten.
So viel zum Thema Kritikfähigkeit.
kein Plan von meiner Seite
Solche Aussagen in Verbindung mit einem Rootserver lassen nun mal die Alarmglocken
läuten, und das ganz offensichtlich bei einigen hier. Wenn sich das nur auf einen bestimmten
Punkt bezog - nun gut, niemand kann oder weiß alles. Aber dann kann man das ruhig und höflich
klarstellen.

Oder halt nicht. Viel Vergnügen noch.

- Silke -
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I.C.Wiener
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Beitrag von I.C.Wiener » 26.09.2006 15:50:16

Bei den Problembeschreibungen und Fehlermeldungen gingen bei mir noch andere Alarmglocken an.

"Hmm, da ist ein komischer Benutzer auf meinem Rechner, der riesige Daten vorhält... Naja, nun ist wieder etwas Platz, die Welt ist wieder gut."

Die IP würde mich interessieren. ;)

Aber wenn's denn schon der drite Rootserver ist, dann ist er bei einer Lernkurve von 0,00 bestimmt echt sicher!

Nunja. Absolute Lernresistenz gibt es nicht. Der Anreiz muss nur groß genug werden.

MfG
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Clio

Beitrag von Clio » 27.09.2006 16:41:32

-BuTcher- hat geschrieben:PLZ Close und PLZ delete my ACC
.....hoffentlich schnellstmöglich.......
damit wir uns solche Leute nicht antun müssen.

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