Etch und Sarge auf einem Rechner. Geht das?

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
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DocHolliday
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Etch und Sarge auf einem Rechner. Geht das?

Beitrag von DocHolliday » 06.09.2006 10:57:59

hallöchen,

ich habe vor einigen tagen probiert etch zu installieren. da es probleme mit dem nvidia treibern gab habe ich jetzt wieder sarge doch ich wollte noch mal den umstieg auf etch wagen aber ohne meine festplatte neu zu formatieren! wie kann ich das machen.

der versuch etch zu installieren über synaptic und das terminal ging nicht... musste alles neu machen.

könnte ich dann beim start zwischen etch und sarge auswählen?

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mauser
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Beitrag von mauser » 06.09.2006 12:14:41

hi,

du brauchst eine freie Partition, in die du sarge oder etch installieren kannst.
mfg
mauser

DocHolliday
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Beitrag von DocHolliday » 06.09.2006 13:59:20

ok hab ich mir schon gedacht^^ -> verdammt

aber trotzdem danke!

outis
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Beitrag von outis » 06.09.2006 15:21:50

DocHolliday hat geschrieben:ok hab ich mir schon gedacht^^ -> verdammt

aber trotzdem danke!
Na, ja 'ne zweite Platte, wenn zur Hand, tut's auch. Übrigens kann man ja auch ggf. die Partition auf der ersten Platte verkleinern.
LG

Jochen

mjik
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Beitrag von mjik » 06.09.2006 15:57:44

so etwas hatte ich auch geplant.
ich habe mir bei meiner Installation eine Partition für eine 2. root-Partition freigelassen.

also
1.partition = boot
2.partition = swap
3.partition = root1
4.partition = root2
5.partition = home

ist es möglich dass sich beide Systeme boot und auch home teilen?
Vor der 2. Installation würd ich die Dateien von boot auf jeden Fall auf einer extra Partition sicherheitshalber saven und nach der install wieder auf boot zurückkopieren. Man müßte dann doch nur die menu.lst von grub so erweitern dass man eine Auswahl zwischen System1 und System2 bekommt.
Würde das so klappen? Steht alles noch in Planung da ich erstmal die erste Install korrekt lauffähig bekommen will.
Bei der Partitionierung bakommt man ja die Wahl ob man vorhande Partitionen einbinden möchte. Ist es auch möglich eine Partition einzubinden, ohne sie zu formatiren? Ich denke da an meine home-partition.

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Columbus
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Beitrag von Columbus » 06.09.2006 16:15:55

Also Deine /home-Patition kannst Du auf jeden Fall teilen. Da kann es zwar auch zu konflikten kommen, wenn Du verschiede Versionen eines Desktop verwendest ( also in .kde stehen dann Dinge welche das ältere KDE nicht versteht .. oder so ) aber es sollte gehen. Ich habe das auch schon einmal gemacht.

Bei /boot bin ich mir nicht so sicher. Eine der beiden Versionen muß auf die Installation eines Bootloaders verzichten. Aber wiso willst Du für beide Installationen unbedingt den gleichen Kernel verwenden?

Gruss Christian
Die größten Kritiker der Elche,
waren früher selber welche.

F.W. Bernstein

mjik
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Beitrag von mjik » 06.09.2006 16:22:33

ich wollte garnicht für beide den selben kernel verwenden.
Ich dachte mir auf der /boot blos beide kernel beider instalationen abzulegen, bzw auch die anderen Dateien (zB: System.map...).
Nur grub wäre dann nur einmal druff. Der soll ja auch die beide system beinhalten und die Auswahl geben.

Um mal tacheles zu reden:
Plan war ein 32 und dazu ein 64 bit System zu installieren. Da 64er nich volle Unterstützung in bezug auf treiber haben, wollt ich ein 32 als alternative haben.

Clio

Beitrag von Clio » 06.09.2006 16:52:35

Hi,

kann man sicher alles machen, aber von einem gemeinsamen /home würde ich auf jeden Fall Abstand nehmen, da sind die Unterschiede viel zu groß. Das bringt nur Probleme.

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Beitrag von KBDCALLS » 06.09.2006 18:06:35

Man könnte beide Kernel der unterschiedlichen Installation in ein /boot installieren, dann muß man aber die menu.lst per Hand schreiben Aber in der Regel trägt das der Installer richtig ein. Ein gemeinsame /home find ich auch nicht so ganz das Wahre.
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.

EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft

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Master Mayhem
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Beitrag von Master Mayhem » 06.09.2006 21:22:41

Nabend,

ich hab es immer bevorzugt auch keine gemeinsame /boot zu machen, eben wegen der menu.lst, bei nem automatischen kernel-update hab ich es lieber, wenn das zweite (oder dritte) linux nen eigenes grub in der / partition (/boot natürlich nicht ausgelagert) bekommt und sowieso nur eine partition bekommt. grub mit grub nachstarten geht ganz leicht und solange man ext oder reiser nimmt kommt debian damit gut klar, sarge hat ein Problem mit grub in / (d.h. nicht im MBR sondern in der / partition) wenn das filesystem xfs ist.

So lädt man grub mit grub nach:

Code: Alles auswählen

title           debian amd64 boot auf hda9
root            (hd0,8)
chainloader     +1
Die Probleme mit dem nvidia Installer und etch treten seit ein paar Wochen auf, einfach den Installer mit der Option:

Code: Alles auswählen

--x-module-path=/usr/lib/xorg/modules
installieren, dann tuts das auch, vorher aber mit nv oder vesa nen laufendes X hinbekommen, am besten mit:

Code: Alles auswählen

dpkg-reconfigure xserver-xorg
mfg tyler

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holgerw
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Beitrag von holgerw » 06.09.2006 22:19:48

Hi,

ein gemeinsames /home wäre schon möglich, wenn er unter den beiden Systemen mit verschiedenen Usern arbeitet. Nutzdaten wie etwa Documents, könnte man entsprechend verlinken.

Beste Grüße,
Holger

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