welche verzeichnisse dürfen NICHT auf extra partition
welche verzeichnisse dürfen NICHT auf extra partition
Hi,
ich muß schnellstens ein möglichst großes verzeichnis aus meiner systempartiton auslagern. Das gestrige d-u habe ich nur mit viel handarbeit hinbekommen, weil die partiton zu 97% belegt ist.
/var liegt bereits auf einer extra partition. Zwar muß ich erst noch sehen welches verzeichnis überhaupt groß genug ist, damit sich der umzug lohnt (/usr?). Ich habe jedoch mal gelesen, dass, um probleme beim booten zu vermeiden, bestimmte verzeichnisse auf der bootpartition liegen MÜSSEN.
Wo kann ich dies nachlesen, bzw. kann mir die nochmal jemand nennen?
Danke.
ich muß schnellstens ein möglichst großes verzeichnis aus meiner systempartiton auslagern. Das gestrige d-u habe ich nur mit viel handarbeit hinbekommen, weil die partiton zu 97% belegt ist.
/var liegt bereits auf einer extra partition. Zwar muß ich erst noch sehen welches verzeichnis überhaupt groß genug ist, damit sich der umzug lohnt (/usr?). Ich habe jedoch mal gelesen, dass, um probleme beim booten zu vermeiden, bestimmte verzeichnisse auf der bootpartition liegen MÜSSEN.
Wo kann ich dies nachlesen, bzw. kann mir die nochmal jemand nennen?
Danke.
gruß
michaa7
-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
michaa7
-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
-
- Beiträge: 3472
- Registriert: 30.11.2005 10:32:22
- Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
- Wohnort: Wald
/bin /sbin und /etc müssen auf der rootpartition liegen. /usr kann sehr gross sein und es könnte sich durchaus lohnen das auszulagern.
Zuletzt geändert von Spasswolf am 31.08.2006 14:29:08, insgesamt 1-mal geändert.
Hallo,
Das http://www.debiananwenderhandbuch.de schreibt dazu:
Das http://www.debiananwenderhandbuch.de schreibt dazu:
gruss neussIm Wurzelverzeichnis (/) müssen mindestens die Verzeichnisse /etc, /bin, /sbin, /lib und /dev vorhanden sein. Diese dürfen keinesfalls auf einer gesonderten Partition untergebracht werden, andernfalls kann das System nicht gebootet werden. Typischerweise benötigen diese Verzeichnisse in der Summe gut 100 Mbyte Speicherplatz, etwas Reserve schadet aber nicht.
stell dir vor, es geht, und keiner kriegt es hin.
Da war ich etwas schlampig, dass /home und /tmp ausgelagert sind habe ich stillschweigend vorausgesetzt. Das hätte ich natürlich erwähnen müssen.nepos hat geschrieben:... /home ist natuerlich auch ein heisser Kandidat fuer eine eigene Partition. /tmp eventuell auch, da koennen ab und an mal recht grosse Dateien landen.
Ich werde das dann wohl mal mit /usr durchziehen ... bzw, ich werde das nach genauerer betrachtung natürlich umgekehrt machen, alles ausser /usr zieht um, da /usr 4,4 GB von 5GB ausmacht.
So aus interesse: Die einzige möglichkeit die ich kenne, um die größe eines verezichnisses zu ermitteln ist wohl der konqueror/eigenschaften. Gibt es da auch etwas auf der komandozeile? "df" zeigt ja nur die partitionsgröße, gibt es da etwas anlog für verzeichnisse?
gruß
michaa7
-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
michaa7
-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
oder einfach mit du.
gruss neuss
Code: Alles auswählen
du -hs /*
stell dir vor, es geht, und keiner kriegt es hin.
das arbeitet aber wohl sehr ungenau, ersten tests zufolge:
zeigte mir 5,1 Gb ( auf einer 5GB partition, auf der ausser /usr noch einiges anderes enthalten ist. Konquerer zeigt für dieses verzeichnis 4,4 GB)
Und im mc kann ich mir "/usr" anzeigen lassen. Dort sehe ich dann die größe aller unterverzeichnisse und muß das zusammenzählen, was nicht soooo einfach und vor allem mühselig ist, oder ich lasse mir "/" anzeigen, dann wird aber unnötigerweise der gesammte verzeichnisbaum durchgescannt. Beide varianten nicht wirklich toll. Gibt es keine variante die einfach die größe von "/usr" anzeigt?
Code: Alles auswählen
# du -hs /usr
Und im mc kann ich mir "/usr" anzeigen lassen. Dort sehe ich dann die größe aller unterverzeichnisse und muß das zusammenzählen, was nicht soooo einfach und vor allem mühselig ist, oder ich lasse mir "/" anzeigen, dann wird aber unnötigerweise der gesammte verzeichnisbaum durchgescannt. Beide varianten nicht wirklich toll. Gibt es keine variante die einfach die größe von "/usr" anzeigt?
gruß
michaa7
-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
michaa7
-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
die Größe einer Datei und das was sie auf der Festplatte belegt ist unterschiedlich. Liegt an der Blockgröße und wie die Datei verteilt ist. Deshalb schätzt "du" und das durchaus grosszügig.michaa7 hat geschrieben:das arbeitet aber wohl sehr ungenau
Wenn Du es genauer willst dann mach noch ein -b in die Optionen.
Code: Alles auswählen
du -bhs
stell dir vor, es geht, und keiner kriegt es hin.
- Gharika
- Beiträge: 209
- Registriert: 28.09.2004 16:51:51
- Lizenz eigener Beiträge: GNU Free Documentation License
Re: welche verzeichnisse dürfen NICHT auf extra partition
Diese müssen im root (/) liegen!michaa7 hat geschrieben:Ich habe jedoch mal gelesen, dass, um probleme beim booten zu vermeiden, bestimmte verzeichnisse auf der bootpartition liegen MÜSSEN.
Wo kann ich dies nachlesen, bzw. kann mir die nochmal jemand nennen?
/bin - enthält Systemdateien zum Starten des Systems
/dev - Gerätedateien
/etc - Information welche Partitionen gemountet werden (fstab)
/lib - Libraries und Module
/sbin - Programme für Konsistenzprüfung usw.
Alle anderen kann man auf extra partitionen legen.
Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben.
-- Jean Jacques Rousseau
-- Jean Jacques Rousseau
danke @ all
ne weiter frage in dem zusammenhang: Ich habe einmal gelesen, dass viele administratoren das /tmp verzeichnis nach /var/tmp verlinken, wobei /var natürlich ne eigene partition hätte. Man spart dadurch ne eigene partiton für /tmp und hätte dennoch / frei von dauernden lese-schreib-zugriffen. Ist das wirklich ne sinnvolle und brauchbare lösung? Gibt es da probleme mit den rechten, bzw worauf muß ich achten.
Grund der frage: Es geht sehr eng auf meinen festplatten zu und ne weitere hd will ich derzeit nicht.
Und weiter: Man kann doch auch eine swap datei an stelle einer swap partition anlegen? Mit 512 mb Ram wird swap ja eher selten gebraucht. Bringt dies für die performance spürbare einbußen?
ne weiter frage in dem zusammenhang: Ich habe einmal gelesen, dass viele administratoren das /tmp verzeichnis nach /var/tmp verlinken, wobei /var natürlich ne eigene partition hätte. Man spart dadurch ne eigene partiton für /tmp und hätte dennoch / frei von dauernden lese-schreib-zugriffen. Ist das wirklich ne sinnvolle und brauchbare lösung? Gibt es da probleme mit den rechten, bzw worauf muß ich achten.
Grund der frage: Es geht sehr eng auf meinen festplatten zu und ne weitere hd will ich derzeit nicht.
Und weiter: Man kann doch auch eine swap datei an stelle einer swap partition anlegen? Mit 512 mb Ram wird swap ja eher selten gebraucht. Bringt dies für die performance spürbare einbußen?
gruß
michaa7
-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
michaa7
-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
- Gharika
- Beiträge: 209
- Registriert: 28.09.2004 16:51:51
- Lizenz eigener Beiträge: GNU Free Documentation License
Wieso nicht, macht durchaus einen Sinn.michaa7 hat geschrieben:ne weiter frage in dem zusammenhang: Ich habe einmal gelesen, dass viele administratoren das /tmp verzeichnis nach /var/tmp verlinken, wobei /var natürlich ne eigene partition hätte. Man spart dadurch ne eigene partiton für /tmp und hätte dennoch / frei von dauernden lese-schreib-zugriffen. Ist das wirklich ne sinnvolle und brauchbare lösung?
Kann man machen.michaa7 hat geschrieben:Und weiter: Man kann doch auch eine swap datei an stelle einer swap partition anlegen? Mit 512 mb Ram wird swap ja eher selten gebraucht. Bringt dies für die performance spürbare einbußen?
So würde man eine 128MB große Swap-Datei machen:
Code: Alles auswählen
dd if=/dev/zero of=/var/swap bs=1024 count=131768
mkswap /var/swap
swapon /var/swap
vi /etc/fstab
/var/swap none swap sw 0 0
Wieso sollte das langsamer sein? Es ist gleichschnell

Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben.
-- Jean Jacques Rousseau
-- Jean Jacques Rousseau
ich habe das swapfile angelegt und alles so gemacht wie beschrieben. Aber beim booten erscheint eine meldung dass swap NICHT mit dem swapfile aktiviert wurde. Ich weiß jetzt den genauen englischen text nicht mehr (No swapoon with swapfile oder so ähnlich). Liegt das daran, dass die swappartition noch besteht? Möchte die ungern deaktivieren ohne dass ich weiß dass das dennoch klappt. Naja, habe jetzt die swappartition doch einfach gelöscht ...un es klappt dennoch NICHT. Die errormessage: "
Danke für deine hilfe.
//Edit: scheint denoch zu klappen weil:
Trotzdem, weiß du was es mit der fehlermeldung auf sich hat?
Code: Alles auswählen
Not activating swap on swapfile"
//Edit: scheint denoch zu klappen weil:
Code: Alles auswählen
# swapon -s
Filename Type Size Used Priority
/var/swap file 131760 0 -1
gruß
michaa7
-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
michaa7
-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)