Xlib: connection to ":0.0" refused by server

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
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goofy
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Xlib: connection to ":0.0" refused by server

Beitrag von goofy » 17.06.2006 03:10:14

Hi,

auch wenn ich DISPLAY auf :0.0 setze bekomme ich, wenn ich z.B. unter KDE eine root-Konsole laufen habe beim Versuch eine GUI zu starten diese Meldung:
Xlib: connection to ":0.0" refused by server
Xlib: No protocol specified


(xsensors:19695): Gtk-WARNING **: cannot open display:
Wie kann ich unter root den Kram laufen lassen?

goofy

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garibaldi
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Re: Xlib: connection to ":0.0" refused by server

Beitrag von garibaldi » 17.06.2006 05:42:05

goofy hat geschrieben:...wenn ich z.B. unter KDE eine root-Konsole laufen habe...
Wie hast du die geöffnet?

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KBDCALLS
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Beitrag von KBDCALLS » 17.06.2006 09:10:23

Dann sollte aber ein

Code: Alles auswählen

xhost +
als User helfen. Und dann per su root werden.
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.

EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft

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ScyTheMan
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Beitrag von ScyTheMan » 17.06.2006 10:20:10

KBDCALLS hat geschrieben:Dann sollte aber ein

Code: Alles auswählen

xhost +
als User helfen. Und dann per su root werden.
Das ist aber recht böse, da dann so gut wie jeder grafische Anwendungen starten kann. Siehe dazu auch http://www.theparallax.org/dcoul/user2root/xhost.shtml

Besser wäre nach dem Einloggen per root ein "xauth merge .Xauthority" (die Datei liegt im Homeverzeichnis des X-Besitzers). Dann hat auch wirklich nur root zusätzlich Zugriff auf deinen X-Server.

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Beitrag von KBDCALLS » 17.06.2006 10:48:08

Schreibt man

Code: Alles auswählen

xhost +localhost
dann wirds wohl entschärft . Und ne andere Lösung wäre sux
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.

EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft

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Joghurt
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Beitrag von Joghurt » 17.06.2006 10:57:02

Bzw unter KDE wohl kdesu. Einfach als normaler Benutzer "kdesu Programmname" und das Ding läuft.

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rotwein
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Beitrag von rotwein » 17.06.2006 12:20:45

kdesu kann sogar noch mehr, nämlich mit Paramern der Programme umgehen. Sieht dann in etwa so aus

Code: Alles auswählen

kdesu <Programm> <Parameter>
Wenn Du also also eine Datei, für die Du rootrechte benötigst, mit z.B. kwrite bearbeiten willst sieht das so aus

Code: Alles auswählen

kdesu kwrite /pfad/zur/datei &
(in einer Konsoe unter kde). (das & stellt den Prozess in den hintergrund und Du kannst in der Konsole noch arbeiten)

...und das rumgeeiere mit xhost und DISPLAY fällt auch weg!

Gruß rotwein
...der kdesu nicht missen möchte...
If the solution is microsoft I want my problem back

goofy
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Beitrag von goofy » 17.06.2006 17:00:50

Die .XAuthority Methode ist dann generell sicherer als xhost aber kdesu rockt :)
Danke!

goofy

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ScyTheMan
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Beitrag von ScyTheMan » 17.06.2006 17:27:06

gksu gibt es übrigens auch noch.

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