Scannen übers Netzwerk ?

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
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berlinerbaer
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Scannen übers Netzwerk ?

Beitrag von berlinerbaer » 11.05.2006 18:13:02

ich habe nun auf dem Rechner meiner Frau, das ist der Server an dem der Scanner hängt:
hpoj und sane und sane-utils installiert - weils all-in-one-Gerät ist;
habe in der /etc/sane.d/saned.conf auf dem Server die IP-Adresse des Clienten, also meines Rechners eingetragen
habe bei mir auf dem Clienten in der /etc/sane.d/net.conf die IP-Adresse des Servers eingetragen, damit mein Rechner, weiß wo er suchen muss
habe alle Benutzer im Netzwerk in die Gruppe scanner mit hineingenommen
habe die Systeme neu gestartet (altes Windowsleiden ;) )

trotzdem aber sagt mein Rechner nichts Vernünftiges, weder als root noch als user erkennt er den Scanner auf dem Rechner meiner Frau nicht, sondern bringt dauernd die Fernsehkarte auf meinem Rechner angeschleppt:
debian-dell:~# scanimage -L
device `v4l:/dev/video0' is a Noname BT878 video (Pinnacle PCTV Stud virtual device
debian-dell:~#
Was müsste ich denn noch verändern?
Linuxfähig ist der Scanner; auf dem Rechner meiner Frau geht er super als Drucker und als Scanner. Daran liegt es also nicht.
Gruß
vom Bären

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Beitrag von qgirl » 11.05.2006 21:19:03

Es ist vermutlich ein blöde Frage, aber ist saned auch in der /etc/inetd.conf (oder xinetd.conf) und /etc/services auf dem Server entsprechend konfiguriert ?

Gruss
qgirl

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Beitrag von berlinerbaer » 11.05.2006 23:31:44

sicher nicht, denn die inetd.conf habe ich noch gar nicht mit einbezogen. Ich habe aber hier schon was gefunden, wenngleich mich hier die Passage mit der Firmware noch etwas irritiert.
Auf dem Server muss erst der Scanner konfiguriert werden. Im Falle des Snapscan e20 ist aus dem Windows-Treiberpaket die Firmware-Datei "Snape20.bin" in ein Verzeichnis zu kopieren (hier: "/etc/sane.d/"). Da der Scanner via USB angeschlossen ist, muss das entsprechende Kernelmodul "scanner" geladen und in "/etc/modules" eingetragen werden.
http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show. ... 5&catid=17
Ist das mit der Firmware erforderlich? Der Scanner läuft doch auf dem Server.
Gruß
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Beitrag von ToPeG » 11.05.2006 23:41:10

Die "bin"-Datei ist nur für solche Scanner nötig, dessen Schnittstellen nicht offengelegt und/oder nachprogrammiert wurden. Wenn der Scanner funktioniert ist das nicht nötig.

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Beitrag von McAldo » 12.05.2006 11:49:46

Hallo

Vielleicht hilft dir dieser Artikel weiter:

http://wiki.debianforum.de/ScannerServer

Ich werde den bei Gelegenheit mal weiter ausbauen, aber im Moment fehlt mir die Zeit.


McAldo
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Beitrag von berlinerbaer » 12.05.2006 12:03:38

vielen Dank,
das FW-Problem stellt sich bei mir gerade so dar. die Dateien sind alle editiert, aber scanimage -L zeigt vom Clienten aus nichts an. In einem anderen Text stand, dass
telnet server 6566
vom Clienten aus, die Verbindung anzeigen müsste. Auch leider bei mir nicht. Jetzt habe ich den Firewall auf dem Server in Verdacht . . .
kmyfirewall - wie sage ich dem, dass er den Port 6566 durchlassen soll ?
Gruß
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Beitrag von berlinerbaer » 13.05.2006 07:21:10

Kann es sein, dass es daran liegt, dass der Scanner nicht direkt über die usb-Schnittstelle, sondern uber den Link, wie hier auf dem Screenshot
http://www.my-penguin-pc.de/cups-instal ... tigung.jpg
angesprochen wird ? Ich habe noch einen defekten Mustek-Scanner hier, der ist nämlich ansprechbar, aber nicht mehr verwendbar, weil Lampe defekt und Transportband nicht mehr elastisch genug. Der steckt probeweise eben als "Nur-Scanner" dran und den findet scanimage -L.

Das Combigerät hat ja in seinem Link dieses "mlc" drin stehen, was aus der Einrichtung mittels hpoj herrührt. Findet das System den Scanner in dem Kombigerät deshalb nicht ? Das Drucken übers Netzwerk mit diesem Gerät funktioniert nämlich von allen Computern aus problemlos.

Das würde im Endeffekt dann heißen müssen, dass die Scanner in All-in-one-Geräten nicht netzwerkfähig wären.

Im Windowsnetzwerk - als wir so etwas noch hatten - war dieser Scanner nämlich auch nur an dem Computer zu benutzen, an dem der Combidrucker direkt dran hing, das trotz Gerätefreigabe für jedermann im lokalen Netzwerk. Der Scanner war auch hier für die Clienten unerreichbar.
Gruß
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