Festplatten und RAID
- RoyalKnight
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Festplatten und RAID
Wie kann man in der Konsole überprüfen wieviele Festplatten an einem RAID-Controller funktionieren bzw. angeschlossen sind?
Servus,
das hängt ganz vom Controller ab. Bei 3Ware-Controllern kannst du das mit "tw_cli" in Erfahrung bringen, das ist das Admin-Tool für den Controller. Gibt es für deinen (echten) RAID-Controller kein Administrationsprogramm, kriegst du auch die Zahl der Festplatten nicht raus.
Ist es hingegen nur ein Software-RAID-Controller, werden alle Festplatten einzeln erkannt -- dann findest du sie in "dmesg" aufgelistet, oder mit "sginfo -l" (zeigt alle SCSI-Laufwerke an, aktuelle SATA-Controller melden die Platten als SCSI-Drives).
Viele Grüße, Mirko
das hängt ganz vom Controller ab. Bei 3Ware-Controllern kannst du das mit "tw_cli" in Erfahrung bringen, das ist das Admin-Tool für den Controller. Gibt es für deinen (echten) RAID-Controller kein Administrationsprogramm, kriegst du auch die Zahl der Festplatten nicht raus.
Ist es hingegen nur ein Software-RAID-Controller, werden alle Festplatten einzeln erkannt -- dann findest du sie in "dmesg" aufgelistet, oder mit "sginfo -l" (zeigt alle SCSI-Laufwerke an, aktuelle SATA-Controller melden die Platten als SCSI-Drives).
Viele Grüße, Mirko
- berlinerbaer
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Wieso eigentlich nicht ? Bei mir waren sie bei der Debian-Installation schon mit angezeigt. Ich habe einen Promise-Hardware-RAID-Controller. Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass es mit einem Software-RAID-Controller gar nicht funktionierte.d.cooper hat geschrieben:Gibt es für deinen (echten) RAID-Controller kein Administrationsprogramm, kriegst du auch die Zahl der Festplatten nicht raus.
Das sind alles Platten einem RAID auf einem Netzwerkcomputer:
Die bringt er bei mir als ganz normale Festplatten, nicht einmal als SCSI-Platten. Den gleichen Promise-Controller hat meine Frau in einem WIN-XP-Computer drin, dort ist es so, dass die Platten erst nach der Installation zusätzlicher Software als SCSI-Festplatten benutzt werden können.hde: max request size: 1024KiB
hde: 160836480 sectors (82348 MB) w/1794KiB Cache, CHS=16383/255/63, UDMA(100)
/dev/ide/host2/bus0/target0/lun0: p1
hdf: max request size: 1024KiB
hdf: 120103200 sectors (61492 MB) w/1821KiB Cache, CHS=16383/255/63, UDMA(100)
/dev/ide/host2/bus0/target1/lun0: p1
hdg: ExcelStor Technology J680, ATA DISK drive
hdh: ExcelStor Technology J680, ATA DISK drive
ide3 at 0xe400-0xe407,0xe002 on irq 169
hdg: max request size: 1024KiB
hdg: 160836480 sectors (82348 MB) w/1794KiB Cache, CHS=16383/255/63, UDMA(100)
/dev/ide/host2/bus1/target0/lun0: p1
hdh: max request size: 1024KiB
hdh: 160836480 sectors (82348 MB) w/1794KiB Cache, CHS=16383/255/63, UDMA(100)
/dev/ide/host2/bus1/target1/lun0: p1
Der Befehl sginfo funktioniert übrigens aber nur, wenn die Pakete sg3-utils oder sg-utils installiert sind, anderenfalls findet er das Kommando nicht.
Gruß
vom Bären
Endlich in Rente! Nur weg aus dem Irrenhaus.
vom Bären
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- RoyalKnight
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Also ich hab einen 3ware RAID-Controller:
sginfo -l liefert:
sginfo -l liefert:
dmesg liefert unter anderem:/dev/sda
/dev/sg0 [=/dev/sda scsi4 ch=0 id=0 lun=0]
Ein Tool names tw_cli habe ich nicht...Attached scsi generic sg0 at scsi4, channel 0, id 0, lun 0, type 0
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
3w-xxxx: scsi4: Unknown scsi opcode: 0x5a
SCSI error : <4 0 0 0> return code = 0x40000
- berlinerbaer
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erstaunlich, was für verschiedene Ergebnisse hinsichtlich der angeschlossenen Platten, zwei verschiedene RAID-Controller liefern
Ich hoffe ja, dass meiner auch wirklich einer ist, der steckt in einem PCI-Slot drin, als Ersatz für die flöten gegangene IDE zweite Steckstelle (deshalb habe ich keine Festplatte hdc und keine hdd, die Steckstelle auf dem Board war eines Tages einfach tot und da habe ich den Promise-RAID-Controller dafür eingesetzt)
Meiner ist ein PROMISE Ultra 100 TX2.
Den hatte hier im Forum jemand als sehr linux/debianfreundlich empfohlen, was dann auch so war.

Ich hoffe ja, dass meiner auch wirklich einer ist, der steckt in einem PCI-Slot drin, als Ersatz für die flöten gegangene IDE zweite Steckstelle (deshalb habe ich keine Festplatte hdc und keine hdd, die Steckstelle auf dem Board war eines Tages einfach tot und da habe ich den Promise-RAID-Controller dafür eingesetzt)
Meiner ist ein PROMISE Ultra 100 TX2.
Den hatte hier im Forum jemand als sehr linux/debianfreundlich empfohlen, was dann auch so war.
Gruß
vom Bären
Endlich in Rente! Nur weg aus dem Irrenhaus.
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Servus,
die unterschiedliche Ausgabe liegt daran, dass es sich beim 3Ware-Controller um einen "echten" RAID-Controller handelt -- er kümmert sich um alles, was mit dem RAID zu tun hat, weshalb das Betriebssystem lediglich den RAID-Verbund als eine einzige Festplatte sieht. Ob das nun ein RAID 1, ein RAID 5, ein RAID 6 mit oder ohne Hot-Spares sind, das System sieht immer nur eine einzige Festplatte, in diesem Fall ein SCSI-Device.
Im Gegensatz dazu sind sämtliche Promise- und auch Highpoints ganz einfache Software-RAID-Controller -- sie sind erst mal nichts anderes als einfache IDE-Controller mit speziellen Ansteuerungsfunktionen in einem Mini-BIOS, die es ermöglichen, ein solches Software-RAID zu booten. Deshalb zeigt der Kernel auch die einzelnen Festplatten als eigene Devices an -- um das RAID muss sich in diesem Fall der Treiber bzw. das Betriebssystem kümmern. Dazu gibt's unter Linux entweder das übliche Software-Raid, oder man benutzt das Programm "dmraid", das konform dem Mini-BIOS der Software-RAID-Controller ein RAID-System anlegt. Wie auch immer, um sämtliche Datenverteilungen usw. muss sich der Prozessor kümmern, weshalb ein solches RAID gerade im Rebuild-Modus hundsmiserable Datentransferraten bekommt.
Das Programm "tw_cli" gibt es direkt von 3Ware, es ist nicht in Debian enthalten (wohl aber auf der Treiber-CD des Controllers). Eine Bedienungsanleitung findest du hier: http://www.3ware.com/products/pdf/CLI-UserGuide.pdf
Darüber kannst du den kompletten Controller managen, z.B. um ein neues RAID im laufenden Betrieb anzulegen oder eine ausgefallene Festplatte auszutauschen.
Viele Grüße, Mirko
die unterschiedliche Ausgabe liegt daran, dass es sich beim 3Ware-Controller um einen "echten" RAID-Controller handelt -- er kümmert sich um alles, was mit dem RAID zu tun hat, weshalb das Betriebssystem lediglich den RAID-Verbund als eine einzige Festplatte sieht. Ob das nun ein RAID 1, ein RAID 5, ein RAID 6 mit oder ohne Hot-Spares sind, das System sieht immer nur eine einzige Festplatte, in diesem Fall ein SCSI-Device.
Im Gegensatz dazu sind sämtliche Promise- und auch Highpoints ganz einfache Software-RAID-Controller -- sie sind erst mal nichts anderes als einfache IDE-Controller mit speziellen Ansteuerungsfunktionen in einem Mini-BIOS, die es ermöglichen, ein solches Software-RAID zu booten. Deshalb zeigt der Kernel auch die einzelnen Festplatten als eigene Devices an -- um das RAID muss sich in diesem Fall der Treiber bzw. das Betriebssystem kümmern. Dazu gibt's unter Linux entweder das übliche Software-Raid, oder man benutzt das Programm "dmraid", das konform dem Mini-BIOS der Software-RAID-Controller ein RAID-System anlegt. Wie auch immer, um sämtliche Datenverteilungen usw. muss sich der Prozessor kümmern, weshalb ein solches RAID gerade im Rebuild-Modus hundsmiserable Datentransferraten bekommt.
Das Programm "tw_cli" gibt es direkt von 3Ware, es ist nicht in Debian enthalten (wohl aber auf der Treiber-CD des Controllers). Eine Bedienungsanleitung findest du hier: http://www.3ware.com/products/pdf/CLI-UserGuide.pdf
Darüber kannst du den kompletten Controller managen, z.B. um ein neues RAID im laufenden Betrieb anzulegen oder eine ausgefallene Festplatte auszutauschen.
Viele Grüße, Mirko
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