Also sobald Du dabei bist, das Makefile umzuschreiben, läuft irgendwas gewaltig schief. In Deinem Fall würde ich dringend empfehlen, Dein Kernelarchiv neu zu entpacken und den Kernel neu zu konfigurieren. Ganz normal make clean, make menuconfig, make dep, make bzImage, make modules, make modules_install Evtl. kann es nützlich sein, die alten Module zu löschen, die momentan in /lib/modules/2.4.x hausen (am besten erst dann bevor Du make modules machst).
Dazu kann ich nicht verstehen, dass du Module vermeidest. Wenn Du alles direkt in Deinen Kernel packst, blähst du ihn nur unnötig auf und bremst ihn unter Umständen aus. Normalerweise solltest Du nur das Nötigste in den Kernel packen, was er zum Starten braucht, also Dinge wie Mass-Storage-Treiber (IDE bzw. SCSI, wsenn vorhanden), das Dateisystem Ext2 etc. pp. Dinge wie Soundkarte, Netzwerk, Druckerunstersützung werden nicht beim Start gebraucht (das Netzwerk nur in seltenen Fällen). Die meisten nötigen Module zum Betrieb läd der Kernel selbst nach, und welche nicht automatisch geladen werden, lassen sich problemlos per modconf einbinden, welches die Module dann auch direkt nach dem Neustart läd.
Was den Sound betrifft, würde ich Dir dringend die Alsa-Treiber-Module ans Herz legen, da die original Kerneltreiber mitunter ziemlich übel sind (so z.B: ymfpci). Hier ein Link wie dies zu bewerkstelligen ist:
212.184.215.215/~feltel/debianforum/viewtopic.php?t=41
Es erfordert etwas Geduld und Leseaufwand, der sich aber lohnt, wenn Du ein gutes System haben willst.
Tunix