damn small linux 2.0

Warum Debian und/oder eine seiner Spielarten? Was muss ich vorher wissen? Wo geht es nach der Installation weiter?
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The Hit-Man
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damn small linux 2.0

Beitrag von The Hit-Man » 11.01.2006 13:54:04

ich habe mir für meinen uralt schlepptopp ( 233MMX ) das damn small linux besorgt, was ja auf knoppix und damit auf debian aufsetzt. meine frage ist eigentlich ganz einfach. warum ist das pocket linux sooooo schnell? ich meine jetzt nicht die programme die man startet, sondern den boot-vorgang. debian sarge bricht auf dem alten rechner fast zusammen, obwohl ich für X die gleichen einstellungen gemacht habe, wie unter dem pocket linux. benutzen die einen kleineren kernel, als sarge? ist der standart sarge kernel so dick? muß das denn überhaupt dann sein, das er so groß ist? habe mal was von dem hurd kernel gehört. dort soll ja alles in modulen ausgelagert seit, sprich micro-kernel, wie etwas windows. wie läuft das eigentlich unter bsd, oder solaris, haben die auch einen kernel, wo schon viele treiber mit reinkompiliert sind?
bei mancher hardware, habe ich des öfteren auf der installationscd gesehen, das sich dort auch mac treiber drauf befinden. das müßten ja dann auch module sein.
vor noch einigen jahren, als ich suse 7.3 nutze ( lief auf einem 166MHZ rechner, mit dem kernel 2.4 ), hatte ich das gefühl, das dieses viel schneller läuft als das heutige sarge.
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Beitrag von Meillo » 11.01.2006 16:59:39

kommt halt darauf an was du alles automatisch starten lässt ...
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Beitrag von The Hit-Man » 12.01.2006 00:39:07

hmmmm, also heißt das, der kernel von dsl 2.0 wäre gleich mit einem von sarge oder sid, nur das man dienste ausschaltet? wenn ich bei dsl mir die task ansehe, laufen so gut, wie keine.
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Beitrag von KBDCALLS » 12.01.2006 09:30:35

Habe DSL 2.0 und 2.1 noch auf der Platte liegen, das ist nicht nur alles was nicht benötigt wird deaktiviert worden, sondern auch ist das relativ stark eingedampt worden was die Größe anbetrifft. Was eigentlich auch klar sein sollte. Schon das Netinst.iso alleine für sich ist ja wesentlich größer. Und da ist keine Grafische Oberfläche dabei.
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Beitrag von The Hit-Man » 12.01.2006 12:30:59

ja es geht mir ja nicht um die software. das der FL-Writer schnell ist, als das openoffice dürfte ja klar sein :) der FL-Writer ist ja auch in C programmiert und damit recht schnell, auch beim starten. die software ist ja light-ware. auch der vesa-modus ist recht schnell, für den alten laptop ( das reicht mir vollkommen, weil will nicht zocken oder multimediaanwendungen starten ).
mir kommt es eher auf den kernel an, der scheint bei dsl mächtig klein zu sein und schnell beim hochfahren. das problem, allerdings ist, das ich kaum software nachinstallieren kann von debian ( obwohl es ja darauf basiert ). ich hätte gerne bei meinem debian sarge auch so einen schnellen kernel, damit schneller gebootet werden kann. wo kann man denn die dienste ausschalten, die ich nicht brauch. also die dienste, die ich wirklich nicht brauch, und nicht selber eingerichtet habe, sprich samba, cups usw.
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Beitrag von KBDCALLS » 12.01.2006 13:07:40

Hab mir mal die 2.1 b gebrutzellt. Die hat einen Kernel 2.4.31 . Minimal ist noch gestrunzt. Sie kennt außer der grafischen Oberfläches ansonsten nix mehr. Keine Textkonsolen zu Beispiel, Und 60 HZ Bildwiederholfrequenz ist auch nicht gerade so prickelnd. Mit F2 und F3 werden aber Parameter angezeift die möglich sind. Und die CD basiert auf Knoppix.
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Beitrag von The Hit-Man » 12.01.2006 13:12:44

na die herzzahl ist bei meinem schlepptop ja nicht das wilde. der tft kann ja eh nur eine herzzahl. ich würde ja gerne debian sarge nehmen, aber es ist leider viel langsamer mit der gleichen konfiguration, also der fluxbox, als der von dsl?
kann man das nicht ein bischen schneller hinbekommen. würde dann sofort auf sarge umsteigen.
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Beitrag von H4kk3r » 12.01.2006 13:15:11

Am Kernel liegt das bei DSL aber wahrscheinlich nicht. Mein selbstgebackener Kernel ist bestimmt noch abgespeckter. Kein Unterschied.

Beim booten werden halt kaum Dienste gestartet, das spart Zeit. Vieles wird halt auch noch abgespeckt sein.
Gruß, Marcus

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Beitrag von The Hit-Man » 12.01.2006 13:43:26

ja, wie bekomme ich die dienste denn ausgeschaltet? und welche laufen denn überhaupt standartmäßig bei debian sarge?
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Beitrag von KBDCALLS » 12.01.2006 13:55:18

Die CD scheint auch auf Woody zu basieren.

Nachtrag: Ja tut sie. Oldstable.
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Beitrag von The Hit-Man » 12.01.2006 14:15:41

ja, das habe ich auch schon geshen, aber wie gesagt, hast du ne ahnung, wie man dienste ein und ausschaltet? oder kommen die vom kernel aus, und ich muß einen selber backen ( was ich eigentlich nicht vor hatte ).
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Beitrag von H4kk3r » 12.01.2006 14:24:07

Auf einem Debian-System läuft z.B. standardmäßig apache. Den kann man z.B deinstallieren (am besten mit apt-get remove --purge). Schau einfach mal, was beim Booten so gestartet wird. Mit top sieht man auch, was an Prozessen so läuft.
Ich glaube im Wiki hat's auch sowas wie "Debian auf Diät". Vielleicht hilft das weiter.
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Beitrag von Mr_Snede » 12.01.2006 14:49:22

H4kk3r hat geschrieben:Auf einem Debian-System läuft z.B. standardmäßig apache.
Das glaube ich aber mal garnicht - es sei denn, du hast beim Installieren den Punkt Webserver(oder wie auch immer dieser Punkt heißt) angekreuzt.
H4kk3r hat geschrieben:Ich glaube im Wiki hat's auch sowas wie "Debian auf Diät". Vielleicht hilft das weiter.
siehe Signatur

Was ich noch in die Runde werfen möchte (sind alles nur Vermutungen / Denkanstöße)
Einzelne Pakete sind bei debian mit konservativen Einstellungen kompiliert.
zB ist der Firefox aus den Debianquellen spürbar behäbiger als das plattformunabhängige Kompilat von der Herstellerseite. (gab mal einen Thread zu / keine Ahnung, ob es immer noch so ist)

Bei debian laufen Festplatten standartmäßig in einem robusten aber elendig langsamen PIO Modus. Spürbare Verbesserung bei Festplattenzugriffen (zB beim Starten) gibt es beim Einschalten von (U)DMA --> hdparm.

Wenn du dich mit den Einstellungen für deine Grafikkarte, den dazugehörigen Treibern und den X-Server auseinandersetzt, kannst du bestimmt auch noch einiges herausholen - aber bedenke dabei (abgesehen vom Spass an der Freude) nicht mehr Zeit reinzustecken, als du verbrauchen würdest, wenn du bei einem etwas langsameren und stabilen Rechner bleibst ;-)

cu Sebastian
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Beitrag von KBDCALLS » 12.01.2006 15:13:59

Bei DSL 2.1 ist apache usw. garnicht installiert wie auch ?
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Beitrag von KBDCALLS » 12.01.2006 15:24:23

Hab ne Liste erstellt was für Pakete installiert sind,

http://nopaste.debianforum.de/2151

Sind ca. 200

Mit dpkg-restore kann man ihn dazu veranlassen das Verzeichnis

Code: Alles auswählen

/var/lib/dpkg
samt Inhalt korrekt anzulegen. Und dann lassen sich auch Pakete nachinstallieren.
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Beitrag von The Hit-Man » 12.01.2006 19:23:48

der apache läuft wirklich nicht standart mäßig bei debian, weil den muß ich immer erst nach installieren, um php-myadmin, oder so zu nutzen. genau so ist es auch bei dsl.
klar, unter dsl kann man natürlich "apt-get, synaptic usw" frei schalten. in der sourcen-liste, greift dsl dann wirklich auf woody zu. jedoch davon ein paket nach zu installieren, bringt bei mir immer ein crash. bzw abhängigkeitsprobleme mit. andere distris wie feather-linux, deadcd, die ungefähr genauso aufgebaut sind, wie dsl, und auch auf debian basieren, crashen bei mir auch, nach auswahl eines neu zu installierendes paket.
hdparm brint bei mir gleich 0, unter debian, auf dem 233MHz rechner, schalte den 32bit modus, pio-mode 4 ( udma kann die platte zwar, aber dann gibs fehlermeldungen ) und den write cache ein.
X läuft unter DSL ja im vesa modus, und ist dabei erstaunlich schnell. unter sarge, habe ich wie gesagt die gleichen einstellungen und auch den fluxbox, jedoch ist der unterschied, von der geschwindigkeit beachtlich. da kann sarge nicht mithalten, warum auch immer. ich muß auch unter sarge den vesa modus nehmen, da der normalte treiber ( der rechner hat ne S3 Audora GFX Karte drin ), leider nicht richtig funktioniert. aber wie gesagt, das stört weniger, da ich ja nicht spielen will mir der kiste.
die sache mit der debian-diät ist ne gute sache, werde da mal eingucken, und mal sehen, was sich machen läßt.
meine meinung jedoch ist, das dsl linux so schnell ist, weil die vermutlich einen eigenen kernel gebastelt haben, wo viel rausgenommen worden ist. zu mal schreiben die ihn ihren dokus, das sie die 2.6er reihe niht benutzen, weil dieser zu groß ist.
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Beitrag von deadeye » 12.01.2006 19:49:59

Du erwähnst den Fluxbox, und das der von DSL schneller sei, als der von Sarge. Vielleicht is der von DSL nur anders kompiliert, mit weniger Features oder mehr Optimierung oder was weiß ich. Kompilier ihn Dir doch für sarge selber, ist ja nun nicht so groß, als das es Probleme machen sollte.

Und zum Kernel: Der normale Distri-kernel von z.B. Sarge, bietet zwar Unterstützung für alle mögliche Hardware, aber diese Unterstützung ist da auch mehrheitlich in Modulen untergebracht, die nur bei Bedarf geladen werden.
Dennoch kann man mit einer für seine Hardware angepassten Kernel-Konfiguration noch was rausholen. Ich verwende schon seit sehr langer Zeit schon keinen Distri-Kernel mehr, sondern nur noch selbstgebaute, die nur noch die Treiber dabei haben, die ich auch brauche. Und einen kernel selbst zu kompilieren ist nich sooo schwierig. Es gibt ne Menge HowTos im Netz und mit ein bißchen Experiementierfreude ist das kein Problem.

Erwähnswert ist vielleicht auch noch das Init-System, was das System nach dem Kernel bootet. Debian verwendet ja das etwas angestaubte Sys-V-System, was ja auch gut is, aber im Vergleich zu Initng(http://initng.thinktux.net/) eher träge. Für Initng gibt es auch Debian-Pakete auf http://alioth.debian.org/projects/pkg-initng/. Das kann ich nur empfehlen, es läuft auf meinem Laptop wunderbar, nach 1-2 Anpassungen an den Init-Skripten.

Und generell ist es wohl das Beste nur das zu installieren, und insbesondere nur das zu starten, was man wirklich braucht. Dann kann auch ein Sarge schnell sein.

Gruß
deadeye

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Beitrag von The Hit-Man » 12.01.2006 19:59:16

ich glaube nicht, das es viel bringen würde, den fluxboxh selbst zu kompilieren, da der fluxbox ja von ( so glaube ich woody ) ist. die software, die unter dsl dabei ist, ist ja extra in c geschrieben, damit sie schnell ist. allerdings bekommst du genau die gleiche software unter sarge auch, als fertige pakete, und ich glaube auch diese sind dann in c programmiert worden, da es ja die gleichen programme sind.
ja wenn die meisten sachen vom kernel in modulen ausgelagert sind, ist das ja gut. ich glaube das ist ja auch nicht das problem. mein problem ist eher, das zu viele dienste laufen, die ich unter dsl nicht habe. auch wenn diese wohl nur im hintergrund liegen, brauchen sie trotzdem resourcen und der rechner mit ca.100MB ram muß natürlich auslagern, und das kostet zeit.
ja, das init system. da wäre es gut, wenn man da wohl ein paar task ausschalten könnte, die man wirklich nicht braucht. vielleicht das hotpug. ich glaube nicht das ich das unbedingt brauche, da usb hat der rechner nicht und die pcmcia netzwerkkarte ist immer eingesteckt.
also ich vermute echt, ein paar sachen in der init auszuschalten.
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Beitrag von garibaldi » 12.01.2006 20:18:19

Hallo Leute;

@deadeye: ich habe gerade zwei Fragen gepostet, zum kernel-kompilieren und zu initng.
http://www.debianforum.de/forum/viewtop ... highlight=
http://www.debianforum.de/forum/viewtop ... highlight=
Vielleicht kannst du mir dabei ja helfen!

Beste Grüße, Garibaldi
Was einer im Reiche der Wahrheit erwirbt, hat er allen erworben... -- Schiller

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armin
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Beitrag von armin » 13.01.2006 00:17:55

deadeye hat geschrieben:Für Initng gibt es auch Debian-Pakete auf http://alioth.debian.org/projects/pkg-initng/. Das kann ich nur empfehlen, es läuft auf meinem Laptop wunderbar, nach 1-2 Anpassungen an den Init-Skripten.
Wenn ihr mir (dem Maintainer) solche Änderungen mitteilt, dann geht das ganz flugs upstream ins Svn von Initng. Alle Skripte kann ich auch nicht testen ;)
Also sprich - wo hakts (außer bei kdm)?

@all: als her mit Anpassungen - gemeinsam sind wir stark :)
Formerly known as Trigger.
HP 8510p - Debian Sid
Mitglied des Debian-KDE-Teams

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Beitrag von The Hit-Man » 13.01.2006 01:03:19

so, habe mir mal bei dem dsl linux genau aufgeschrieben, welche klamotten in der /etc/initS hochgeladen wird, und bei sarge alles da rausgeschmissen, was ich echt nicht brauche, und diehe da, vieeeeeeeeeeeeeeeeeel schneller beim booten, und kaum tasks, wie bei dsl :) und das system funktioniert immer noch. habe die einträge aus der init nicht gelöscht, sondern verschoben und bei bedarf, kann ich sie ja da wieder rein schmeißen :)

auch wenn ich mit dem vesa-modus zufrieden bin, würde mich doch interessieren, warum der S3-treiber ( habe so ne s3 audora karte ), nicht richtig funtzt. mit sound sieht auch schlecht aus. noch ....
jetzt geh ich erstmal ne runde in meine 2 meter :) n8 jungs
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Beitrag von Mr_Snede » 13.01.2006 11:26:13

Magst du uns verraten, was du alles rausgenommen hast?
Oder ist das ein Geheimnis ;-)

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Beitrag von The Hit-Man » 13.01.2006 11:47:24

also rausgenommen habe ich:

atd ( ist so weit ich weiß ein scheduler )
cron ( und dieses auch )
exim4 ( für interne mailzustellung, brauche ich nicht wirklich )
lpd ( ja zu drucken, brauche ihc nicht immer )
modutils ( das teil prüft wohl ständig die modulabhängigkeiten. geht auch ohne )
portmap ( braucht man auch nicht unbeding, ich glaube nur für nfs habe ich das mal gebraucht )
ssh ( ja den ssh demon, muß ich auch nicht unbedingt auf meiner kiste haben, da der alte schleppi ja kein server sein soll, aber die cleint ssh funtzt natürlich )

das wars erstmal. hmmm, ich glaube man könnte noch rausnehmen, das er beim booten nicht immer die platte checkt, allerdings bei einem crash muß man diese wohl selbst reparieren. das längste, was immer gedauert hat, waren die module auf abhängigkeiten zu prüfen. warum man das braucht weiß ich nicht. funktioniert bei mir auch ohne. hotplug könnte auch noch raus. hatte aber mal probleme, als ich es nicht installiert hatte.
je nachdem was man braucht und was nicht, kann man da rausschmeißen was man will, also nicht löschen, sondern in ein anderes verzeichnis kopieren, denn wenn was danaben geht kann man das script mit ner rettungs cd ( dsl :) ) einfach wieder zurück schieben.
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Beitrag von DHGE » 17.01.2006 15:21:53

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apt-get install rcconf
damit geht sowas (an und aus) recht komfortabel...

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Beitrag von The Hit-Man » 18.01.2006 16:35:22

ja, hatte ich versucht zu installieren, habe es aber in meiner liste nicht gefunden. ging ja auch so :)
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