APPLE MADE BY MICROSOFT
Interessanter Artiel der mir irretiert. Was treibt MS?
Sonderbare Welt, man gut das ich vom Mars komme....
Apple Made by MS?
Naja, niemand weiss was bei Windows unter der haube werkelt. Könnte ja auch ausserirdische Technologie sein mit der Versucht wird den Planeten Erde zu übernehmen. Nur haben die Ausserirdischen vergessen das auf der Erde Pinguine rumwatschlen und der Menscheit "vileicht" doch noch mal zur Vernunft kommt.
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Das ist doch nicht überraschend!
Der Artikel erwähnt, daß MS "überraschend" 150 Mio US$ in Apple gepumpt hat (es wird nicht erwähnt, daß damit nicht-stimmberechtigte Aktienanteile erworben wurden) und Apple damit aus dem Gröbsten herrausbrachte. Das Motiv war damals klar (wir erinnern uns: es war 1997 und der Linux Hype war, wenn überhaupt, gerade erst im anlaufen), die ersten Untersuchungen wegen der Explorer Integration in Win95 gegen MS war gerade angelaufen und erste Stimmen sprachen von einem quasi-Monopol. Damals wie heute, der Artikel bringt es erst ganz am Ende, geht es MS darum eine heterogene Computerwelt zu präsentieren. Ohne "Killerapplikation" wird es Apple über kurz oder lang aber genauso ergehen wie z. B. Be. Technisch einwandfrei, aber keine installierte Basis. BeOS sah zwar toll aus und eigentlich war es auch toll, aber im Brot und Butter Geschäft (Büro!) hatte es nix zu bieten, daher ist es im Untergang begriffen. Ohne Apple gäbe es keine Closed Source Konkurrenz! Wo es aber Konkurrenz gibt, kann von einem Monopol nicht die Rede sein.
Um so besser, wenn die Konkurrenz ebenfalls ein geschlossenes System ist, auf dem sich mit Software noch gutes Geld verdienen läßt und evtl. Macken/Features nicht sofort entdeckt werden können. Dazu muß aber oben erwähnte Killerappliktion existieren, die ein breites Spektrum anspricht. Ein paar freakige Quark Expresser, Adobe Pinselware und 1A Reprofähigkeit reichen für spezialisierte Computeranwendungen im Kreativ- und Printbereich, aber nicht für eine installierte Massenbasis. So wären 5% Marktanteil nicht zu halten. Also muß ein gutes Officepacket her, und auch wenn man MS nicht mag, MS Büro ist weitestgehend OK. Das dient dem Arterhalt und da seit MacOS X der Mac ja auch bei *nixern salonfähig geworden ist, um so besser. Schließlich gibt es schon Appelle irgendwelcher respektierter Experten, die *nixer auffordern, sich einen Mac anzuschaffen. (Zum Glück gebe ich nicht allzuviel auf Experten, sonst hätte ich vielleicht schon einen iTit
).
Insofern läßt auch dieses nur einen Schluß zu: Konkurrenz muß um jeden Preis erhalten bleiben. Besonders, wenn es im Grunde genommen genau das Gleiche ist, wenn auch in anderem Gewand. Besser als eine völlig unkontrollierbare, auf privatinitiative basierende, offene Softwarealternative a la Linux ist es auf jeden Fall, oder?
Sorry für die Länge...
Der Artikel erwähnt, daß MS "überraschend" 150 Mio US$ in Apple gepumpt hat (es wird nicht erwähnt, daß damit nicht-stimmberechtigte Aktienanteile erworben wurden) und Apple damit aus dem Gröbsten herrausbrachte. Das Motiv war damals klar (wir erinnern uns: es war 1997 und der Linux Hype war, wenn überhaupt, gerade erst im anlaufen), die ersten Untersuchungen wegen der Explorer Integration in Win95 gegen MS war gerade angelaufen und erste Stimmen sprachen von einem quasi-Monopol. Damals wie heute, der Artikel bringt es erst ganz am Ende, geht es MS darum eine heterogene Computerwelt zu präsentieren. Ohne "Killerapplikation" wird es Apple über kurz oder lang aber genauso ergehen wie z. B. Be. Technisch einwandfrei, aber keine installierte Basis. BeOS sah zwar toll aus und eigentlich war es auch toll, aber im Brot und Butter Geschäft (Büro!) hatte es nix zu bieten, daher ist es im Untergang begriffen. Ohne Apple gäbe es keine Closed Source Konkurrenz! Wo es aber Konkurrenz gibt, kann von einem Monopol nicht die Rede sein.
Um so besser, wenn die Konkurrenz ebenfalls ein geschlossenes System ist, auf dem sich mit Software noch gutes Geld verdienen läßt und evtl. Macken/Features nicht sofort entdeckt werden können. Dazu muß aber oben erwähnte Killerappliktion existieren, die ein breites Spektrum anspricht. Ein paar freakige Quark Expresser, Adobe Pinselware und 1A Reprofähigkeit reichen für spezialisierte Computeranwendungen im Kreativ- und Printbereich, aber nicht für eine installierte Massenbasis. So wären 5% Marktanteil nicht zu halten. Also muß ein gutes Officepacket her, und auch wenn man MS nicht mag, MS Büro ist weitestgehend OK. Das dient dem Arterhalt und da seit MacOS X der Mac ja auch bei *nixern salonfähig geworden ist, um so besser. Schließlich gibt es schon Appelle irgendwelcher respektierter Experten, die *nixer auffordern, sich einen Mac anzuschaffen. (Zum Glück gebe ich nicht allzuviel auf Experten, sonst hätte ich vielleicht schon einen iTit

Insofern läßt auch dieses nur einen Schluß zu: Konkurrenz muß um jeden Preis erhalten bleiben. Besonders, wenn es im Grunde genommen genau das Gleiche ist, wenn auch in anderem Gewand. Besser als eine völlig unkontrollierbare, auf privatinitiative basierende, offene Softwarealternative a la Linux ist es auf jeden Fall, oder?
Sorry für die Länge...
