"Die Länge machts...."

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brahma
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Beitrag von brahma » 07.05.2004 15:40:02

Es halten sich ja auch böse gerüchte das manchen Spiele und machen Betriebssysteme dem technischen Stand schon vorraus sind, also dem allgemeinen standart-stand.....

Und sicher, wenn mehr Leistung da ist wird das sicher nicht lange dauern bie genutzt werden kann, und genauso schnell wird es wieder was schnelleres geben! Wie ein Wettlauf zwischen Hard- und Softwareherstellern..... :wink:

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Bert
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Beitrag von Bert » 07.05.2004 15:45:50

marmeladebomber hat geschrieben:Genau das gleiche wurde damals bei der Einführung vom 486er gesagt. Das gleich habe ich schon einmal gehört als der Pentium2 gekommen ist.

biitteeee......... Das haben wir jedes Jahr einmal schon gehabt.
Wenns Leistung gibt, wird man auch Wege finden sie zu nützen.
Nö, bei den alten Generationen konnt ich mir schon noch Sachen für den Heimbereich vorstellen in denen bessere Hardware was bringt. Ich bin ja auch nicht prinzipiell gegen schnellere Hardware. Mir persönlich wäre aber aber eben ein leiserer Rechner wichtiger als immer schnellere Prozessoren (welche sich eh zu Tode langweilen, da sie z.B. auf das Speichersystem warten)
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DavidJ
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Beitrag von DavidJ » 07.05.2004 15:58:48

Ich für meinen Teil bin nicht der Meinung es würde keinen Verwendungszweck für schnellere Prozessoren geben. Ich denke diese "Verwendungszwecke" gibt es heute schon ohne diese Prozessoren, bspw. Videokomprimierung, 3D-Spiele (da geht's dann eher um GPUs), halt Sachen wo man viel Rechenleistung gebrauchen kann. Wissenschaftliche Simulationen fallen mir da auch noch ein, für Programmierer größerer Projekte dürfte ein schnellerer Kompiliervorgang auch größere Bedeutung haben.

Nur in meinem Fall gibt es eben keinen Verwendungszweck für solche Rechenmonster bzw. sind die Fälle in denen ich Verwendung für solch einen Prozessor hätte sehr selten. Videos komprimiere ich sehr, sehr selten und für die gelegentlichen compiles eines neuen Kernels bin ich mit dem Athlon XP 1800+ immer noch hervorragend bedient. Audiokomprimierung ist bei mir öfter mal angesagt aber dafür brauche ich keinen schnelleren Prozessor. Die meißte Zeit "langweilt" sich selbst dieser (für heutige, und zukünftige Maßstäbe sowieso) langsame Athlon XP 1800+, verbraucht unnötig Strom.

Eine schnellere GPU als die Matrox Millenium G450 wird mir auch nichts bringen. Ich spiele fast keine Spiele mehr, solche die schnellere Grafikkarten benötigen würden überhaupt nicht. Für Grafikanwendungen brauche ich auch nichts schnelleres. DVDs, andere Videos sowie Audiodateien lassen sich sehr gut abspielen, Websurfen plus hier und da etwas kreatives mit Grafikprogrammen und Office-Anwendungen anstellen - es klappt alles einwandfrei und teilweise sogar mehrere Dinge gleichzeitig (wir reden ja hier nicht von Windows *SCNR*).

Was mir vielleicht was bringen würde wären noch bessere Multitasking oder -threading Fähigkeiten des Prozessors evtl. sowas wie symmetrisches Multithreading oder wie das heißt (Intels HT ist glaube ich sowas.)

Ansonsten würde ich Festplatten mit weitaus schnelleren mittleren Zugriffszeiten für wesentlich wichtiger halten und auch gerne eine kaufen wenn es denn endlich einmal welche geben würde :x

MFG, David

DavidJ
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Beitrag von DavidJ » 07.05.2004 16:02:51

Ich vermute mehr Rechenleistung der Hardware führt zum Rückgang effizienter Programmierung :twisted:
Also mit zunehmnder Rechenleistung würde der Gewinn durch die schnellere Hardware zunehmend durch lahme Software gemindert. Kann ich natürlch alles nicht belegen aber diverse Varianten von Windows (TM) dürften bei manchem ähnliche Gedanken hervorrufen :wink:

tylerD
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Beitrag von tylerD » 07.05.2004 16:20:08

Ist die Frage was du unter Effizients siehst. Manche sehen darin nicht nur Rechnerresourcen sparen, sondern auch Wiederverwendbarkeit, Wartbarkeit, Fehlerunanfälligkeit, schnellere Entwicklung usw. Das sind nun mal teilweise entgegengesetzte Ziele. Und in Zeiten von sinkenden HWkosten und steigenden Softwareentwicklungskosten und Programmkomplexität ist es halt die Frage auf was der Fokus gelegt wird.

cu

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se8i
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Beitrag von se8i » 07.05.2004 16:48:49

Gutes Beispiel dafür ist C++. Schaut euch mal den Assembler-Code von einem C und einem C++ Programm an. C++ läuft langsamer, ist aber meiner Meinung nach auch komfortabler.
Im normalen Betrieb läuft mein Laptop meistens auf 300 Mhz, aber wenn ich mal was rechenintensives mache reichen auch die 1000Mhz nicht mehr.
Im Endanwender Bereich wird die maximale Systmelast nur selten ausgereizt, in wissenschaftlichen Bereichen ist das aber was ganz anderes (zB Wetterberechnung, Physikalische Simulationen)
Anderes Beispiel: Man kann auf einem 1Ghz Prozessor eine Flugsimulation laufen lassen, aber wenn man 1Thz hätte, könnte man viel an realismus gewinnen. Das gleiche gilt für alle Programme, die physikalische Berechnunen ausführen.
Aber irgenwie kommen wir vom eigentlichen Thema ab...
Jazz is not dead, it just smells funny.

DavidJ
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Beitrag von DavidJ » 07.05.2004 17:00:58

So sonderlich ernst habe ich das nun auch wieder nicht gemeint...

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marmeladebomber
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Beitrag von marmeladebomber » 08.05.2004 13:17:11

Bert hat geschrieben:
marmeladebomber hat geschrieben:Genau das gleiche wurde damals bei der Einführung vom 486er gesagt. Das gleich habe ich schon einmal gehört als der Pentium2 gekommen ist.

biitteeee......... Das haben wir jedes Jahr einmal schon gehabt.
Wenns Leistung gibt, wird man auch Wege finden sie zu nützen.
Nö, bei den alten Generationen konnt ich mir schon noch Sachen für den Heimbereich vorstellen in denen bessere Hardware was bringt. Ich bin ja auch nicht prinzipiell gegen schnellere Hardware. Mir persönlich wäre aber aber eben ein leiserer Rechner wichtiger als immer schnellere Prozessoren (welche sich eh zu Tode langweilen, da sie z.B. auf das Speichersystem warten)
in echtzeit Videos mit Xvid komprimieren, Spielen mit 3000x4000 Pixel, Spracherkennung die endlich auch funktioniert....
Und schon ist auch 1 TB Festplatte voll....


@ effiziente Programmierung
effiziente Programmierung kostet verhältnismäßig zuviel Geld in der Entwicklung. Große Chancen gehe ich der noch stärkeren Objektorientierung auf Basis von UML und Skriptsprachen mit JIT-Compilern, da man ja Power hat. Führen wird das zu extremen Rapid Development und angepassteren Programmer für den Usern-

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Beitrag von DavidJ » 08.05.2004 15:24:55

in echtzeit Videos mit Xvid komprimieren
Wenn die Prozessoren das in ein bis zwei Jahren tatsächlich leisten können, würde sicher manch einer wesentl. mehr Videos auf seiner HDD sammeln.

Spielen mit 3000x4000 Pixel, Spracherkennung die endlich auch funktioniert....
Die Hersteller haben ja heute schon Probleme mit 1600*1200er TFTs und selbst CRTs sind bei dieser Auflösung häufig nicht zu gebrauchen. Ich vermute daher dass in ein, zwei Jahren erst 1600*1200 zu den häufigeren Auflösungen zählen wird und dann auch tatsächlich was taugt.

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g-henna
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Beitrag von g-henna » 08.05.2004 21:43:47

Hi!
matrikz hat geschrieben:
g-henna hat geschrieben:So, also dann braucht das Betriebssystem schon 4 GHz Speicher...
:roll: :D :twisted:
Ich nehme an Du hast dich verschrieben... Ab das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen... Nich übel nehmen... :)
Shit, das hab ja wirklich ich geschrieben... *grin* -- Oops... ja, ich hab mich da wohl verschrieben. Obwohl... na ja, mein Speicher hat z.B. grad 266 bei irgendner FrequenzMHz (hey, ich bin kein Hardware-Mensch), also wird man die ja wohl auch auf 4 GHz hochbekommen... *grin*

Bye
g-henna
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